Wer Rechtsextreme mit Übernahme ihrer rechten Parolen bekämpfen will, stärkt am Ende nur das Original. Wer Rechtsextreme mit Übernahme ihrer rechten Parolen bekämpfen will, stärkt am Ende nur das Original. Wer Rechtsextreme mit Übernahme ihrer rechten Parolen bekämpfen will, stärkt am Ende nur das Original.

  • unexposedhazard
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    3 days ago

    ELI5 Wie kann wählerwanderung berechnet werden wenn die wahl anonym ist?

    • Tarogar@feddit.org
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      3 days ago

      Die Wahl ist anonym. Menschen werden deshalb nach ihrer Meinung gefragt. Diese beantworten die Fragen auch. Fragen wie : was haben sie zuletzt gewählt? Was haben sie vor dieses Mal zu wählen?

      Wenn man die Antworten über die Jahre vergleicht kann man sehen wohin wähler wandern.

      • unexposedhazard
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        3 days ago

        oh ok, die zahlen sahen irgendwie etwas zu spezifisch aus für hochrechnungen anhand von umfrage. Aber für ne auflösung von 10.000, so wie hier gezeigt, braucht man wenn ich so drüber nachdenke ja nur ~8.000 befragte, also durchaus machbar.

    • SapphireSphinx@feddit.org
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      3 days ago

      AFAIK durch historische Wahlkreisanalysen und Befragungen. Da kann man sich natürlich darüber unterhalten wie genau das jetzt ist. Ich vermute mal, dass es für grobe Trends reicht.

    • manucode@infosec.pub
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      3 days ago

      Ich meine, da werden auch die Schwankungen in den einzelnen Wahlkreisen und Gemeinden mit ausgewertet. (1) Wenn man zB sehen würde, dass in Wahlkreisen, in denen die Grünen besonders viele Stimmen verloren haben, die Linke besonders viele dazugewonnen hätte, wäre das ja ein Indiz darauf, dass die Linke viele Wechselwähler von den Grünen bekommen hat. (2) Man könnte dann erst einmal annehmen, dass sich in jedem Wahlkreis die Wechselwähler gleichmäßig verteilt hätten. Hätten zB in einem Wahlkreis SPD und FDP je 15 Prozentpunkte verloren und CDU, AfD und Linke je 10 gewonnen, hätte dann also jede Gewinnerpartei jeder Verliererpartei jeweils 5 Punkte abgenommen. Bezogen auf den einzelnen Wahlkreis ist das natürlich Quatsch, aber wenn man dann anschließend den deutschlandweiten Durchschnitt berechnet, sollte das wegen (1) schon wieder einigermaßen passen. Indem man bei (2) keine gleichmäßige Umverteilung der Wechselwähler annimmt, sondern zB Umfragen zur Hilfe nimmt, um herauszufinden, von welcher Partei am häufigsten zu welcher anderen Partei gewählt wird, könnte man das Ergebnis noch verbessern.