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Cake day: June 22nd, 2024

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  • Man darf nie vergessen, dass all diese Debatten von der CxU losgetreten werden, um die Bevölkerung gegeneinander auszuspielen, so dass sie am Ende ideologisch zerstritten ist. Dann kann sie nicht mehr geschlossen gegen die politischen Eingebungen vorgehen. Das Muster ist hierbei ist immer das Gleiche: es gibt “gute” und “schlechte” von denen, und die werden gegeneinander ausgespielt.

    • Bürgergeldempfänger: Die “guten” haben halt unglücklicherweise ihre Arbeit verloren, und müssen wieder auf die Beine kommen. Eine Lappalie sozusagen. Die “schlechten” sind diejenigen, die in der öffentlichen Wahrnehmung “keinen Bock auf Arbeit haben”, oftmals, weil hier psychische und physische Hürden (z.B. durch Sucht, Krankheiten etc.) vorhanden sind, die man nur überwinden kann, wenn eine vernünftige Hilfestellung geboten würde. Und Ausländer natürlich: da wird - leider auch erfolgreich - der Eindruck verbreitet, “dass die Ausländer ja ausschließlich hierher kommen, um die Stütze abzugreifen”.

    • Teilzeit: Auch hier sollen die einen gegen die anderen ausgespielt werden. Die “guten” in Teilzeit Arbeitenden sind alleinerziehende Mütter, die neben der Arbeit auch noch die Erziehung der Kinder organisieren müssen. Die hätten auch gar keine Zeit, Vollzeit zu arbeiten. Die “schlechten” hingegen sind diejenigen, die einfach nur gut verhandelt haben, und vielleicht nur eine Vier-Tage-Woche haben - dafür werden sie aber auch nur für vier Tage bezahlt und nehmen in Kauf, dass die Entscheidung, in Teilzeit zu arbeiten, sich ggf. negativ auf die Rente auswirken könnte!

    Und so geht es in vielen Bereichen weiter. In der Zeit (die machen da mittleweile auch ordentlich mit) gab es einen Artikel (mittlerweile Paywall), in dem die Leser gefragt worden sind, ob diese eine eigene Wohnung angemietet haben, obwohl sie mit ihren jeweiligen Lebenspartnern in deren Wohnung zusammenleben. Auch hier ist das Muster, Gruppen untereinander auszuspielen, erkennbar. Der Ansatz hier geht sicherlich in die Richtung, dass ja der Wohnungsmarkt sehr angespannt ist, und diese Leute nun eine potentielle Wohnungen blockieren, obwohl sie zeitweilig woanders untergekommen sind.

    Lasst euch nicht verarschen!


  • nicerdicer@feddit.orgtoAsk Lemmy@lemmy.world*Permanently Deleted*
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    16 days ago

    One red flag is when your landlord lives in the same building or on the same property. That is never a good sign.

    I once rented a room where the landlord lived in the house next to the appartement. He (and especially his wife) was very nosy; during summer they did lawn work and tried to eavesdrop at any opportunity (although I always was offered fresh home-grown vegetables, so at least I saved money on that). The landlord had the switch for our heating inside his own house. During winter I and the other roommates had to go over to him and demand that the switches the heating on again.



  • Finde ich grundsätzlich eine gute Idee, so eine Art Portal zu schaffen, sozusagen als Anlaufstelle. Ich persönlich bräuchte es aber nicht, da ich mich als Lemmy-Nutzer schon gut informiert fühle, und auch in einigen Bereichen mich unabhängig gemacht habe (schon vor dieser Bewegung).

    Das Fediverse ja im Allgemeinen technisch sehr versiert, und somit lst diese Thematik schon bei den Nutzern hier im Fokus.

    Viel wichtiger wäre es meiner Meinung nach, die Leute dort auf das Thema zu stoßen, wo sich sich aufhalten: Ich habe mal auf Reddit nach Digital Independence Day gesucht, und es gibt Erwähnungen, zumeist auf r/BuyFromEU, aber auch auf einigen anderen Subreddits. Wenn du (noch) einem Reddit-Account hat, dann solltest du dort den Link zu der Piefed-Community posten, um die Nutzer dorthin zu bewegen.


  • Ich bin seit kurzem auch dabei, mir Linux-Kenntnisse anzueignen. Ich habe ein altes MacBook Pro mit Touch Bar und habe es am Wochenende nach vielen Fehlversuchen endlich hinbekommen, neben MacOs nun auch Mint installiert zu bekommen. Die nächste Challenge ist es, die Touch Bar und das Wlan zum Laufen zu bekommen (bisher haben alle Anleitungen aus dem Internet nicht geklappt, weil ich Linux noch nicht so ganz verstehe), da ich ansonsten keine ESC-Taste habe.


  • Es würden wahrscheinlich mehr Nutzer auf Windows 11 umgestiegen sein, wenn nicht auch noch neue Hardware benötigt würde.

    Es lässt sich halt schwer rechtfertigen, sich neue Hardware anschaffen zu müssen, wenn man auf Windows 11 umsteigen muss (oder möchte) - einem Betriebssystem, dass in Bezug auf Tracking, Telemetriedaten, KI-Integration und Performance schlechter ist als sein Vorgänger.

    Auf der Arbeit muss ich auch Windows 11 benutzen, und seit einiger Zeit (nach einem Update) friert das System immer wieder für kurze Zeit ein. Dann geht für ca. 30 Sekunden gar nichts mehr, dann fängt sich der Rechner wieder. Ursache scheint irgendein Prozess mit der Bezeichnung “AI performance manager” (oder so ähnlich - aber irgendwas mit KI) zu sein, obwohl ich Copilot erfolgreich deinstalliert habe, und auch die Telemetrie ausgeschaltet habe. Ich kann den Prozess zwar beenden, aber nach einem Neustart ist er wieder aktiv.

    Leider haben wir branchenspezifische Software, die die Nutzung eines Windows-Rechners zwingend erforderlich macht.


  • Meine eigenen Erfahrungen beschränken sich eher darauf, dass ich nach gebrauchten Artikeln gesucht habe, diese aber mit einer absurden Preisvorstellung angeboten worden sind, und somit für mich gar nicht erst in Frage gekommen sind. Konkreit ging es um einen Kühlschrank. Weil ich umgezogen bin und eine neue Küche brauchte, wollte ich zumindest den Backofen und den Kühlschrank gebraucht kaufen, um mein Budget nicht noch weiter zu strapazieren. Die Angebote von Kühlschränken, die ich gefunden habe (und die auch in erreichbarer Nähe waren), waren absurd. Best of:

    • Ich habe diesen Kühlschrank 1998 für 800 Mark gekauft und er hat immer zuverlässig gelaufen. Ich verkaufe ihn für 350 Euro.
    • Der Kühlschrank müsste noch laufen. Er steht jetzt seit zwei Jahren unbenutzt in der Garage, ausserdem ist da mal was drinnen ausgelaufen. Der Türgriff wackelt. 120 Euro.

    Ähnlich war es bei den Angeboten für Backöfen. Wenn ich noch 50 Euro auf den angebotenen Preis draufpacke, habe ich einen neuen und muss den nicht erst noch sauber schrubben.

    Am Ende sind es dann Neugeräte geworden. Zwar in der “Einsteiger-Klasse”, aber immerhin dafür mit Garantie.

    Allerdings glaube ich eher, dass es in diesem Fall nicht an Kleinanzeigen liegt, sondern daran, dass die Anbieter ihrer gebrauchten Sachen glauben, sie hätten da einen absoluten Schatz, nach dem sich jeder die Finger leckt.


  • Damit eine Reparatur auch nach vielen Jahren überhaupt noch möglich ist, sollen die Hersteller verpflichtet werden, Ersatzteile für bestimmte Modelle entsprechend der erwarteten Lebensdauer vorzuhalten. Für Smartphones bedeutet das etwa, dass die Teile, aus denen das Mobiltelefon besteht, nach der Einstellung der Produktion des betreffenden Modells noch mindestens sieben Jahre lang verfügbar sein müssen.

    Das hift ja trotzdem nicht viel, wenn Hersteller das Gerät dadurch unbrauchbar machen, indem sie dafür sorgen, dass die Software nur mit registrierten Hardwarekomponenten arbeitet, oder dass sich keine andere Software installieren lässt, weil der Chip das nicht zulässt, oder weil irgenein Online-Server von denen dann eingestellt wird.

    Vielmehr müssten die Hersteller dazu genötigt werden, nach Einstellung ihres Produktes eine Installation einer alternativen Software (z.B. bei Smartphones) zu ermöglichen, z.B., indem man das Gerät beim “finalen Update” von vorherigen softwareseitigen Restriktionen befreit. Auch gut wäre es, wenn man die Hersteller zwingen könnte, von eingestellten Softwareprodukten den Quellcode zu veröffentlichen, damit sich versierte Nutzer dann das Gerät so konfigurieren können, dass es weiterhin nutzbar ist (z.B. bei Smart-Home-Geräten).

    Auch ist “Recht auf Reparatur” ein Framing, das impliziert, dass man vorher nicht das Recht hatte, Dinge zu reparieren. Das Recht hierzu hat es immer gegeben. Die Hersteller haben Reparaturen nur durch Maßnahmen ihrerseits nicht ermöglicht, oder zumindest durch Malicious Compliance erschwert. Richtig müsste es heissen: “Verpflichtung der Hersteller zur Ermöglichung der Reparatur von bereits an den Kunden verkauften Geräten”.



  • If you feel that you need a new phone, but your recent one ist still working (no cracked screen, still sufficient battery life) it could help to tweak the UI settings. Change the appearence of the clock, pick another highlight color, delete apps you don’t really use, rearrange apps, change the wallpaper, etc. This way, your phone will feel new to you, despite being still the old one. Also, maybe a new phone case could help.

    Try to unclog the charging port with a sewing needle. Switch off your phone and pick dust and lint carefully with the needle. Try not to touch.the contacts inside the port.


  • Das mit der absichtlich herbeigeführten Kompatibilität bei Ersatzteilen habe ich auch schon festgestellt. Bei alten Fahrrädern kann man die Komponenten untereinander durchtauschen, bei neueren Fahrrädern geht das nicht mehr so einfach. Auch ist mir beim E-Bike eines Bekannten aufgefallen, dass die Teile so beschaffen sind, dass diese nicht lange halten: so ist z.B. bei der Vorderlampe die Kabeleinführung oben am Gehäuse. Dort also, wo Regenwasser leicht hineinlaufen kann und zu Korrosion führen kann. Bei alten Fahrrädern war die Kabeleinführung immer unten am Gehäuse.

    Genauso, wie es immer schwieriger ist, ein Auto selbst zu reparieren, hat es sich inzwischen auch bei Fahrrädern eingeschlichen.

    Enshittification (weichere Bremsklötze, die schneller abnutzen) und geplante Obsoleszenz (konstruktive Fehler, wie die zuvor beschriebene Kabeleinführung bei der Vorderlampe) nun auch beim Fahrrad:

    Eine Studie kommt zu dem Schluss, dass „der Verzicht auf Normung ein profitables Geschäftsmodell ist, weil er dafür sorgt, dass Fahrräder nur eine bestimmte Zeit lang gefahren werden können.“ Die abnehmende Nachhaltigkeit von Fahrrädern ist kein technologisches Problem und nicht nur bei Fahrrädern der Fall. Wir sehen es auch bei der Herstellung anderer Produkte, wie Computern. Ein Fahrradmechaniker stellt fest: „Das Problem hier ist der Kapitalismus, nicht die Fahrräder.“



  • Der Klempner war gerade eben da und hat meine Heizung repariert. Kein Rauschen, keine Rückschlaggeräusche mehr. Stille. Tatsächlich war bei dem Heizkörper der Vor- und Rücklauf vertauscht gewesen, wie ich auch schon im Internet recherchiert hatte. Das muss schon von Anfang an (also frühestens von 2001 an) so gewesen sein. Es scheint sich von meinen Vormietern bisher niemand daran gestört zu haben, dass der Heizkörper gerauscht hat wie ein Gasbrenner, und dass es öfter mal Rückschlaggeräusche (klingt dann wie ein Kompressor oder Bohrhammer - zum Leidwesen der NachbarschaftTM) gegeben hat.

    Einzig die Luft muss ich noch aus dem System bekommen. Ich werde wohl noch einige Male (im Abstand von einigen Stunden) die Heizkörper entlüften müssen.


  • I did once. It was back in the days when all of my software was pirated - even Little Snitch (where you had to add Little Snitch itself to its blocking rules, to prevent it from phoning home). As far as I can remember, it was too expensive to buy - at least for a permanently broke student at that time. Later I discovered Radio Silence. I wrote that I had RS from 2021 onward, but I think I already had it in 2018. Not 100% sure.


  • Radio Silence

    This is an outbound application firewall for MacOS that allows you to block applications from phoning home. It blocks outgoing traffic rather than incoming traffic, which can be toggled within the firewall settings. It has a time-limited trial period, but I did the one-time-purchase for 9 $ and it served me well since I bought it in - I think it was in 2021 - originally to keep a not-so-legally-obtained Photoshop Suite from connecting to their servers. The app is not intrusive, no annoying pop ups or the like. The app launches automatically at system start up. Occaional updates (bug fixes or to match with the latest OS version) are included with the licence.

    Today I use it to block a pirated version of SketchUp (the only remaining software I have installed that has been pirated) from calling home, als well as Affinity 2 (and, probably in the future) the now free Affinity 3 (since it was aquired by Canva).

    I consider this app worth its money.




  • Constantly, until the day I moved out completely. Privacy only existed on paper. My room occasionally was searched while I was absent, and I only noticed because it was done sloppy (things were arranged differently). This was especially the case for all school related things, but included the occasional search for cigarettes and alcohol.

    I’m really glad that the whole computer/ internet/ mobile phone/ social media thing started to happen while I was becoming an adult, and thus was on the brink of moving out. Maybe this helped me to spark a general interest in online privacy.

    Sometimes at work we do have interns from a nearby school. They participate for two weeks, in order to prepare them for entering work force in a coulple of years, and to find out what these students are interested in. These students are around the age of 14 - 17 years old. To gain a school licence for our software we use at work, we make them to register with the software vendor to obtain such a temporary licence. This involves to register with the email adress they recieve from their school. Many of these interns struggle with that, because they cannot do this on their own, either, they don’t know how to, or, because access within their phones is restricted by parental controls. One intern told me, that their parents regularly search their phone - and the worst part ist, that this is seen as completely normal to them! They already have been conditioned to constant surveillance that it would be weird to them if they were left unattended regarding this matter.

    If my parents would have had access to my online activities (if availiable back then), they certainly would have had a field day.

    I jokingly used to say: If we [my parents and I] lived in the GDR [Eastern Germany before the fall of the Iron Curtain], we woudn’t just have had a car, but also a telephone. [The reason for this is that citizens who were actively involved in the suveillance of certain people, along with the spying of their neighbors and own families, were often members of the StaSi, and thus were rewarded for their loyality towards the party with a car whitout the long waiting time, and those who were within the party also would have had an own telephone at their homes as a reward for their loyal services.]


  • Ist es denn wirklich die Polizei, die gegen das KCanG schießt?

    Nein, die Initiative geht wohl kaum von der Polizei aus, jedoch setzt diese eben um, was politisch beschlossen wird/wurde. Wäre zum Beispiel das Tragen einer Zifpelmütze ab jetzt Pflicht (weil politisch so beschlossen), würde die Polizei die Einhaltung dieser Pflicht kontrollieren und entsprechend sanktionieren. Allerdings glaube ich, dass es einige Polizisten gibt, die voll auf der Linie, die politisch gefahren wird, sind - genauso, wie es bestimmt welche gibt, die diese Maßnahmen kritisch sehen, aber dennoch im Sinne der Gesetzgebung handeln müssen.

    Naja, sie können doch immernoch “anlasslos” kontrollieren

    Das stimmt, und sie werden dies auch tun. Nur ist es so, dass eben ein Anlass geschaffen werden muss, so weit hergeholt er auch erscheint. Hier riechts nach Gras ist ein Anlass, der auf dem Silbertablett serviert daherkommt. Nun muss der Polizist einen neuen Anlass (er)finden (Zwei Straßen weiter ist eingebrochen worden, und ein Zeuge hat jemanden gesehen, der genau so aussieht wie Sie!)