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Cake day: August 28th, 2023

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  • Das Problem ist nicht, dass die Leute dort gern Zeit verbringen. Das Problem ist, dass Algorithmen im Hintergrund auf “Engagement maximierung” ausgelegt sind, was einen ganzen Haufen Probleme mit sich bringt. Ob Sucht wirklich zu diesen Problemen gehört kann ich nicht beurteilen, aber wirklich wundern würde es mich nicht.

    Beurteilen kann ich aber, dass Leute in meinem Umfeld es teilweise nicht schaffen sich von den betreffenden Social Media Plattformen loszureißen und dann hinterher deswegen wirklich wütend auf sich selbst sind. Und teilweise sind die noch auf einen Haufen anderer Dinge wütend, je nachdem was denen vom Algorithmus reingespielt wurde. Den Account dort zu löschen schaffen Sie aber auch nicht.





  • Cats don’t enjoy having their bellies touched.

    OK so tell that to this one cat I have who will randomly flop down on his side next to my head when I’m in bed and then reach out for my head with his front paws to then try and shove my face into his belly. If I don’t cooperate there that’s claws in my head.

    The little guy is highly food motivated but also highly cuddle motivated and he’s definitely letting you know which of the two he currently wants from you more. He also knows that he can just get up and walk away from any cuddle session whenever he so pleases. Question just is whether he does so after 4 strokes or 4hours. Yes hours, he’s semi frequently demanding 3h to 4h of belly rubs.

    He also cuddles a lot with my other cat, so uh… Clearly he must actually despise being touched and just put up with it. Or something…

    And said other cat will also (albeit rarely) let me rub his belly. He used to be a stray and was super used to letting humans do almost whatever petting to him at the beginning but oh boy did he learn fast that he doesn’t have to endure anything he doesn’t want to. Cuddle amounts with him dropped off hard really early but over time actually started to climb again. Belly rubs are a newer development because those were the one thing he did not want to in the beginning. I’m taking them as a sign of trust and affection whenever he offers them.


  • Lasst uns unsere Lieblings “Bekloppe Chefentscheidungen” sammeln!

    Ich im Bewerbungsgespräch zu nem Job relativ kurz nach Ende meiner Ausbildung (Bürojob mit verschiedenen möglichen Themenschwerpunkten von denen man in der Praxis alle oder auch nur einen Teil machen kann): “Bereich X wurde bei mir in der Ausbildung übrigens komplett ignoriert, ja Kammer und Berufsschule hatte ich informiert. Wenn Sie mich da einsetzen wollen, wäre das sinnvoll mir erstmal sehr wenig zu geben und mir jemanden an die Seite zu stellen, der das in der Praxis alles mit mir durch geht. In Bereich Y bin ich dafür top.” Deckte sich auch mit den Noten aus meinem Abschluss, Bereich X war halt ne heftige fette 4 und alles andere deutlich besser.

    Chef (auch bekannt als Trulla): “Ja alles kein Problem, kriegen wir hin!”

    Wie sah meine Arbeit dann aus?

    Richtig. 99,9% nur Krempel aus Themenbereich X bekommen, natürlich ohne Hilfestellung. Dann wurde noch Stress gemacht, weil ich unendlich langsam war und alles 50x nachgeschlagen habe (wurde dann als “ich gammel nur rum” gebrandmarkt, am Arsch Trulla). Und dann kam natürlich die überraschte Donnerratte als ich deshalb ewig krankgeschrieben war. Depression, hab ich Trulla natürlich nicht gesagt, ging die auch nix an.

    Während der Depression hat mich dann eine Leiharbeitsfirma kontaktiert, mit denen hab ich n Vertrag klar gemacht und hab dann direkt am letzten Tag der Fristwahrung den Job bei Trulla gekündigt + Bitte um Aufhebungsvertrag vorher. Sie war wahnsinnig überrascht und wollte natürlich nicht wissen, warum ich jetzt kündige, obwohl ich ihr sogar angeboten habe, ihr den Grund zu nennen. Mich wirklich gehn lassen wollte sie aber auch nicht. Im Endeffekt war ihr dann aber wohl das Risiko, dass ich bis zur fristgerechten Kündigung (die sie nicht verhindern konnte) krank bin, dann doch zu groß. Und ja ich wäre dort absolut Krank geblieben.

    Andere Mitarbeiter sind ihr in meiner kurzen Zeit dort auch reihenweise weggelaufen.



  • Ekelhafter Titel, selbst wenn es stimmen sollte. Das hätte man auch anders formulieren können.

    Das setzt sich so in den Körpfen fest und wird dann leider viel zu oft heftig verallgemeinert. Dann wird man als betroffene Person wieder nicht ernst genommen, war ja nur ne “Selbst- und Wunschdiagnose, davon gibt es ja so viele”…

    Ich bin damals als schon lange erwachsener Mensch, nachdem ich jahrelangen Leidensdruck wegen fehlender Diagnose und damit verbunden fehlenden Hilfen hatte, auf eigene Kosten zur Diagnostik.

    Kam ich durch das Internet drauf, dass ich das haben könnte? Ja.

    Wollte ich unbedingt genau diese Diagnose? Nein.

    Ich wollte, dass das abgeklärt wird, damit ich entweder weiß was denn nun los ist oder aber damit ich zumindest das ausschließen kann. Etwas ausschließen zu könnten ist nämlich auch ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

    Wirklich gewünscht habe ich mir nur eine eindeutige Antwort auf die Frage “ist es das?”


  • Eher ist deine Antwort wie von Fritze Merz, weil lass mal was Schädliches behalten, hängen ja Arbeitsplätze dran. Wie bei den ganzen tollen Benzinern z.B. Geht ja gar nicht, dass sich was zum Besseren umstellen muss, auch wenn es kurzfristig ggf. schmerzhaft wird.

    Die Firmen, die tatsächlich einen Mehrwert schaffen, kann man dem Futzi gern abnehmen und anders weiterführen, dann wird er dafür mit Geld entschädigt und gut is, das ist dann aber irgendwann aufgebraucht. Die Tatsache, dass der momentan durch seine Unternehmen durchs rumsitzen und furzen Geld generiert, ist viel schädlicher als der Verlust von diesen Arbeitsplätzen es wäre. Ja, der Verlust von einem Arbeitsplatz ist greifbarer, aber der Hass den der Typ finanziert und säht und antreibt ist viel gefährlicher. Der steckt das Geld nämlich mit in die Hassmachinerie und rechte Hetze. Wenn man dem seine kompletten Mittel nimmt (und bitte bei dem nicht aufhören, gibt noch mehr davon), ist langfristig mehr Leuten geholfen als geschadet. Sollte der pleite gehen, kräht ganz schnell kein Hahn mehr nach dem.