A software developer and Linux nerd, living in Germany. I’m usually a chill dude but my online persona doesn’t always reflect my true personality. Take what I say with a grain of salt, I usually try to be nice and give good advice, though.

I’m into Free Software, selfhosting, microcontrollers and electronics, freedom, privacy and the usual stuff. And a few select other random things as well.

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Cake day: August 21st, 2021

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  • Thanks for the link! As a short aside for the other people here: Try not to spam developers. That usually achieves the opposite and makes them miserable, when we want them to not burn out, and write good software for us. A thumbs-up emoji is the correct reaction for the average person. Or for the pros - a code-review highlighting specific issues within the code.






  • Letztendlich sollte man auch eigentlich Aldi unterstützen, dafür das deren Angebote noch ohne App auskommen. Sonst werden die das sicherlich auch übernehmen. Nur leider gibt’s bei Lidl oft das bessere Sortiment, ich finde das Gemüse und Obst besser…

    Und man muss auch echt aufpassen. Mit Lidl ist es ja nicht getan. Wenn man so wie alle Leute seinen Krempel bei Amazon bestellt, seinen Gmail Account benutzt… isses praktisch das gleiche. Nur mit noch unsympathischeren amerikanischen Unternehmen. Und so Payback/Deutschlandkarte oder mit Google-/Apple-Pay bezahlen ist auch sehr bequem. Aber auch sehr fahrlässiger Umgang mit der eigenen Privatsphäre…


  • Ja, ich finde es auch praktisch. Also sparen tut man nicht unbedingt so viel wie man denkt. Also kommt ein bisschen drauf an was man so macht, aber für mich sind das meist so 3-5€ pro Monat. Dafür weiß die Schwarz Gruppe dann exakt was ich esse. Muss Mensch denke ich selber wissen ob es das Wert ist. Um denen auch noch Adresse, Geburtsdatum und Telefonnummer zu geben, finde ich bräuchte ich eigentlich mehr Rabatt. Ein paar ganz wenige Euro für ist da glaube ich eher ein schlechter Deal für mich.



  • Tja, zumindest in den Bedingungen von Lidl Plus, die ich mal exemplarisch geöffnet habe, steht drin, dass es verboten ist “Kontaktdaten anzugeben, die nicht Ihnen gehören”. Und nicht nur das, soweit ich mich erinnere wollten die auch Geburtsdatum wissen und meine Telefonnummer. Und letztere wurde auch per SMS verifiziert.

    Ich bin kein Anwalt, ich kann leider nichts dazu sagen was passiert, wenn man die Nutzungsbedingungen nicht einhält. Ich kann nur sagen, dass ich früher schon oft in irgendwelchen Datenleaks aufgetaucht bin. Da steht dann meist Vor- und Nachname, E-Mail und Passwort drin. Aber ich hab auch schonmal eine Mail bekommen das ein Unternehmen womöglich meine Zahlungsinformationen verloren hat. Und Geburtstags-E-Mails mit Rabatten bekomme ich manchmal auch von komischen Leuten bei denen ich nie etwas gekauft habe. Also das muss auch irgendwer weitergegeben haben. Und Name, Adresse, Zahlungsinfos und Geburtstag ist schon böse, wenn das zusammen bei irgendwelchen dubiosen Leuten landet. Zum Glück habe ich da damals schon oft gelogen, und oftmals falsche Geburtstage und Nachnamen eingetragen. Hat jetzt aber nix mit Lidl zu tun, das waren andere Unternehmen, die das verbockt haben.

    Wenn man mit seinem Account wie zB Lidl Plus aber auch online-shopping machen möchte, muss sicherlich Name und Adresse korrekt sein, sonst wird das Paket nicht ankommen.

    Ich wurde auch schonmal (bei anderem Dienst) gesperrt, weil tatsächlich wohl ein Mensch auf meine Daten geschaut hat und meine vorname.nachname E-Mail-Adresse nicht zum angegebenen Nachnamen gepasst hat. Manchmal sperren sie auch die gängigen Wegwerf-Mailadressen. Oft kommt man aber meiner Erfahrung nach mit falschen Angaben durch. Ich würde allerdings bei Online-Shopping tatsächlich etwas aufpassen. Und man sollte nicht aus versehen (oder absichtlich) Betrug begehen.


  • Ja interessant, dass wir da so unterschiedliche Perspektiven drauf haben.

    Ich weiß auch nicht so ganz ob wir so die gleichen Dinge angeschaut haben. Ich fand es weit aus weniger schlimm mich ein Jahr zu früh in einen Kinofilm zu schleichen, als sich irgendwelche toten Leute im Internet anzuschauen. Was halt damals bestimmte Ecken im Netz waren. Heute ist das weitgehend geächtet auf den großen Plattformen, die ja jetzt den größten Teil des Internets ausmachen, mit Ausnahme von X und vielleicht Telegram und so, die ja dann genutzt werden um beispielsweise ungefilterte Bilder aus Kriegsgebieten zu verbreiten.

    Ich finde es aber auch doof mit dem übelsten Extrem zu argumentieren. Das sind nur Totschlagargumente. War nur dazu gemeint mögliche unterschiedliche Perspektiven zu illustrieren.

    ausdrücklich auf kleine Kinder (bis zum Alter von ca. 11 Jahren) beschränkt und Jugendliche ausgenommen

    Ich glaube das Problem ist so ein bisschen, dass das für die Kinder umso mehr gilt. Also damit brauchen wir dann dieselben Maßnahmen. Oder man verbietet den Kindern selbstständig auf dem Tablet im Wohnzimmer Musik, Hörbücher anzumachen, und kauft 'ne Tonibox und ganz viele Plastikfiguren, um sie so lange wie möglich von Erwachsenengeräten und dem Internet fernzuhalten. Das ist dann im Effekt moderne-Technik-Verbot. Und auf Spotify gibt es definitiv sowohl Kinder-Hörbücher, als auch Softcore und ziemlich seltsames Geschwurbel. Und mit den Hörgewohnheiten der Kinder kommen da manchmal wilde Vorschläge von irgendwelchen Algorithmen.

    Aber im Internet kann man ja jederzeit wieder wegklicken.

    Das bringt nur bei gewissen Situationen etwas. Also ich kenne zB niemanden der 2 girls 1 cup anschaut, und danach sagt wegklicken hätte irgendwas gebracht. Das ist dann dauerhaft in dein Gehirn gebrannt. Inklusive der Musik. 😅

    Ich find’s halt echt schwierig. Meist geht die Diskussion eh nicht um das Wohlergehen der Kinder oder Jugendlichen. Außerdem wer definiert denn wer Kind ist und wann das aufhört… Das ist ja sicherlich eine Einzelfallentscheidung und die Eltern wissen das, nicht der Staat anhand einer Zahl. Und was machen wir dann mit denen…Werden sie einfach ins kalte Wasser geschmissen und von einem Tag auf den anderen geht es über von Internetgeräteverbot zu, hier dein Smartphone, viel Spaß dich in der Welt zurechtzufinden?

    Ich denke die einzige kluge Antwort ist, den Eltern, Schulen etc vernünftige Werkzeuge an die Hand zu geben um das zu bewerkstelligen. Und da das sonst nicht funktioniert, oder der Job von irgendwelchen Datenkraken übernommen wird, ist eine lokale Lösung da schon die bessere Wahl.

    Es ist aber sicherlich kompliziert. Und Jugendliche zu übervorteilen, denen eine Welt vorzugaukeln in der es keine Pornografie gibt, ihnen die Computerspiele wegzunehmen und so finde ich auch sehr schädlich. Und das ist immer die Gefahr. Außerdem gibt es ja auch genug Fundamentalisten, die solche Werkzeuge gerne aus misbrauchen.


  • Naja, ich weiß aber auch echt nicht ob der Scheiß den ich mir mit 14 so auf Newgrounds reingezogen habe so unbedingt förderlich war. Und ich hab da auch nicht aktiv nach gesucht, sondern das zeigt man sich dann gegenseitig. Und wir haben das garantiert keinem Erwachsenen gezeigt. Also sorry, so funktioniert das wirklich nicht.

    Damals war es dafür unmöglich die “18” CD von den Ärzten zu kaufen, weil da der Jugendschutz durchgezogen wurde. Dann hatten wir auch noch die “Killerspieldebatte” die völlig überzogen war. Aber ich glaube Kinder- und Jugendschutz grundsätzlich in Abrede zu stellen ist auch ein wenig seltsam. Müssen aber halt auch Maßnahmen sein, die das Leben der Jugendlichen besser machen. …Was ja oft nicht das Ziel dieser Bestrebungen ist.


  • Ja denke ich auch. Wenn man tatsächlich mal was für Kinder machen möchte, baut man vielleicht “parental controls” ein und damit wäre dann etwas erreicht. Und sobald sie alt genug sind ihr Linux eigenständig zu manipulieren, sind sie wahrscheinlich auch alt genug um ein bisschen mehr mit dem ganzen Zeug umzugehen was so im Internet geteilt wird.

    Der Ansatz der in Deutschland und dann über die EU durchgedrückt werden soll hat ja wenig mit Jugendschutz zu tun. Da werden die Kinder nur instrumentalisiert um den blöden Überwachungsstaat durchzudrücken. Und die ganzen Social-Media Verbote sind auch ein zweischneidiges Schwert.