Was allerdings viel seltener erwähnt wird, ist, dass das Medienunternehmen News Corp von Rupert Murdoch ein starker Treiber hinter dem Social-Media-Verbot war – und dass die „Let them be kids“-Kampagne der Murdoch-Zeitungen nur wenige Tage nach der Ankündigung von Meta startete, FB-News in Australien zu beenden. Konkret: Kurz nachdem Meta australischen Publishern kein Geld mehr zahlte, starteten diese eine Kampagne zum Schutz von Kindern gegen Social-Media-Plattformen.
Auf reddit habe ich diesen Kommentar gelesen: „Für diejenigen, die keine Australier sind, hier die eigentliche Geschichte: Die Murdoch-Presse ist verärgert, dass die Jugend die traditionellen Medien nicht anrührt, und die beiden großen Parteien haben null Kontrolle über die sozialen Medien und null Verbindung zu den Jugendlichen, also wollen sie versuchen, die Jugend per Gesetz dazu zu bringen, sich nur mit den Medien ihrer Wahl zu beschäftigen. Das ist die Geschichte. Alles andere ist ein Ablenkungsmanöver. Soziale Medien und Essstörungen sind ihnen völlig egal, sonst hätten sie sich schon vor 30 Jahren mit Magazinen befasst.“


Alkohol und Tabak sind körperlich schädlich, da lasse ich es mir deutlich eher einreden als bei harmlosem Zeitvertreib bzw. Hobbys, bei denen man nichts in seinen Körper tut, sich nicht körperlich verletzen kann, usw.
Niemand verbietet harmlose Hobbies und der Schaden entsteht im Hirn, wie ich anderswo schon verlinkt hatte. Algorithmus-getriebene soziale Medien (nicht das Fediverse!) sind bewiesener Maßen schädlich. Die kommerziellen Sozialen Medien sind eben nicht harmlos. Das Gegenteil ist der Fall.
Marihuana ist noch weniger körperlich schädlich und trotzdem verboten. Das Gleiche gilt für Glücksspiele. Abgesehen davon, wenn das Gehirn sich schlechter entwickelt würde ich das auch in die Ecke von körperlichem Schaden stellen.