geteilt von: https://feddit.org/post/25379848

Ein krasser Einschnitt für die psychotherapeutische Versorgung, den der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen spontan, ohne große Medienaufmerksamkeit und auch schon im nächsten Monat mal eben durchdrücken will: Einfach die Honorare für Psychotherapeut:innen um 10% kürzen (statt sie inflationsbereinigt anzuheben).

Man muss wohl zu dem Schluss kommen, die GKV finden, wir hätten zu viele Psychotherapeut:innen. Oder dass die vorhandenen Praxen zu viele Kassenpatient:innen behandeln, und zu wenig private? Denn das wäre in der Realität natürlich die einzige Folge dieser Anpassung: Weniger Therapieplätze für die gesetzlichen Kassen, oder gleich weniger Absolvent:innen, die Lust haben, eine Praxis aufzumachen.

Jeder, der schonmal wochen- oder monatelang auf der Suche nach einem ambulanten Therapieplatz war, muss da eigentlich sauer werden.

Medial bis jetzt trotzdem eher ein Nischenthema:

  • CyberEgg
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    15 hours ago

    Wieviele Ablehnungen muss man nachweisen? Bzw. musste man die Kasse um Vorschläge bitten und wenn sie keine Therapeuten mit freier Kapazität nennen können, darf man? Habs vergessen.

    Hängt von der KK ab, ist also unterschiedlich.

    • ominous ocelot@leminal.space
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      2
      ·
      14 hours ago

      Das ist also nicht gesetzlich geregelt und nur Kulanz der KK? Weil, es dürfte ja für den Sucherfolg egal sein, bei welcher GKV man versichert ist.