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    13 hours ago

    Das Heizungsgesetz war Konsequenz der Zusage zur Emissionsneutralität ab 2035. Wenn wir das Ziel ernst nehmen, dürfen keine fossilen Energien mehr für Wärme genutzt werden. Für eine Umrüstung bis zu 70% gefördert zu bekommen, ist der Traum eines jeden Hausbesitzers. Dass das verkannt wird, liegt an der Axel-Springer-Presse.

    • hendrik@palaver.p3x.de
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      12 hours ago

      Ja. Leider führt es ja angeblich auch dazu, dass Wärmepumpen hier sehr viel teurer sind als woanders, weil sich einige Leute da Subventionsgelder in die Tasche wirtschaften. Was nicht ganz optimal ist, weder für die Hausbesitzer, noch Steuerzahler. Ich habe aber auch keine fertig durchdachte Lösung dafür parat. Und das Heizungsgesetz ist ja nur ein Puzzleteil. Ich würde mich lieber darüber streiten, ob und wie wir das Emmisionsziel verfehlen, Infrastrukturprobleme nicht ausräumen, die die Detailfragen sowieso überflüssig machen könnten. Dass Strom Verbrauchen auch bedeutet, dass er in dem Jahr dann irgendwoher kommen muss. Und auch ankommen muss. Deswegen will ich auch eigentlich nicht über solche Detailfragen streiten, wenn viel Anderes schon nicht stimmt. Ich denke in der Diskussion hängt Deutschland sich auch oft auf. Ist denn das Stromnetz so tippitoppi und der Windrad-Ausbau geht so gut voran, dass wir 2035 so viel Strom im Überfluss haben? Also letztendlich hält das auch nicht von Wärmepumpen ab… Die haben ja angeblich selbst mit Strom aus fossilen Energieträgern noch eine bessere Bilanz als unsere alten Heizungen… Gut und die Bundesregierungen, die mit Erfolg verklagt wurden, weil deren Gesetze untauglich waren Klimaziele zu erreichen, waren ohne Grüne Beteiligung. Das muss man schon erwähnen.