Beim Screening eines Dokumentarfilms in Hamburg muss sich İbrahim Arslan, ein Überlebender der Anschläge von Mölln, gegen den Vorwurf des Rassismus wehren.
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„Guten Tag“, sagt der. „Ich bin der Sohn von Esther Bejarano, allen bekannt?“ Zustimmung aus dem Publikum, dem die 2021 verstorbene Antifaschistin und Schoah-Überlebende ein Begriff ist. „Und ich hab überhaupt nichts gegen dieses T-Shirt!“ İbrahim Arslan nickt und hebt die Faust, Applaus.
Schachmatt.
Einer, der Hass und Verfolgung kennt (wenn auch aus zweiter Hand, hat er sich ja viel damit befasst was seine Mutter erlebte) und dagegen kämpft, steht zu einem anderen, der auch Hass und Verfolgung bekämpfen will. So sieht ideologische Solidarität aus.



