• rumschlumpel@feddit.org
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    2 months ago

    CxU sein wie: Ich trete dem Krieg gegen diabetische Neuropathie bei, auf Seiten von diabetische Neuropathie

  • SapphireSphinx@feddit.orgOP
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    2 months ago

    Ich habe zwar keine Diabetis aber auch bei mir lindert Cannabis gesundheitliche Beschwerden deutlich besser als die schulmedizinischen Alternativen. Ich war in der letzten Zeit bei zwei Ärzten, die haben mich angeguckt als käme ich vom Mars. Eine hat mich wohl für einen Junkie gehalten und beide hatten davon noch nichts gehört. Kein Wunder wenn Jahrzehnte von rechten Kräften alles getan wurde um Entwicklungen in dem Bereich zu torpedieren.

    • Günther Unlustig 🍄@slrpnk.netM
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      2 months ago

      schulmedizinischen Alternativen

      Synthetische Pharmaprodukte wenn ich bitten darf 😇

      Sorry für’s Klugscheißen, aber wenn du mit “Schulmedizin” die moderne evidenzbasierte Medizin meinst, ist zwischen Cannabis und z.B. Aspirin wenig Unterschied. Die Pharmaindustrie hat das auch begriffen.

      Viele (konservative) Ärzte aber leider noch nicht, für die haben legitime THC-haltige Präparate oft immer noch einen Beigeschmack.

      Tut mir echt leid für dich… 🥲

  • Zestyclob@feddit.org
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    24 days ago

    Die Studie ist wirklich interessant und die erreichte Schmerzkontrolle und Opioid-Dosisreduktion sind außerordentlich stark. Allerdings fehlt der Discussion meiner Meinung nach etwas kritische Tiefe. Die erreichte HbA1c-Reduktion mit THC in potentiell kausale Verbindung zu bringen finde ich in diesem Studienkontext mit paralleler, nicht-kontrollierter antidiabetischer Therapie fast schon unseriös. Und eine so ausgeprägt Verbesserung, die dazu noch von den Autor:innen als moderat bezeichnet wird, hat natürlich auch Einfluss auf die Symptome, also Schmerz und Neuropathie.

    Ich habe keine Erfahrung mit biomedicines als Journal, aber MDPI hat neben einigen seriösen Journals viele an der Grenze zu “predatory” im Programm.

    Aus ärztlicher Sicht ist Cannabis auch garnicht so leicht einzusetzen. Das beginnt beim Chemovar, wo ja auch die Vibes deutlich ausgeprägt sind als die Datenlage und geht über in den extremen Einfluss der Einnahmetechnik auf die Pharmakokinetik und damit Wirkung, egal ob verdampft oder Extrakt. Dazu noch Interaktionen, Suchtgefahr, Einfluss auf Fahrfähigkeit usw… Alles nicht unlösbar und letztendlich schon hauptsächlich Aufgabe der Patentys, das richtige Mittel durch trial-and-error zu finden, aber es liegt halt in meiner Verantwortung.