Hymne Text:
Die freien Gedanken
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Die freien Gedanken, wer kann sie erraten, sie sind Geschenke im nächtlichen Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, kein Kerker verschließen. Es bleibt dabei: Die Gedanken sind frei.
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Ich denke, was ich will, und was mich beglückt, doch alles in der Still, und wie es sich schickt. Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren, Es bleibt dabei: Die Gedanken sind frei.
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Sperrt man mich ein im finsteren Kerker, das alles sind rein vergebliche Werke. Denn meine Gedanken durchdringen die Schranken Es bleibt dabei: Die Gedanken sind frei.
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Gefangen am den Fuß Mit Banden und mit Ketten gemacht von Verdruss Niemand kann sich retten. Will den Sorgen entsagen und auch nicht mehr plagen. So wirken die Sinnen, Die langsam vergehen. Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen Es bleibt dabei: Die Gedanken sind frei.
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Das Band kann niemand finden, und meine Gedanken binden. Man fängt Weib und Mann, Gedanken niemand fangen kann. Es bleibt dabei: Die Gedanken sind frei.


