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Spannend wäre halt, wie die Bestellungen hier überhaupt funktionieren. Wenn in meinem Onlineshop Produkt X nicht vorhanden ist, wie bekomme ich dann überhaupt die Bestellung? Da würde ich als Shop-Betreiber doch theoretisch gar keine Ahnung haben, was ich angeblich verkauft habe?! Und wenn ich einfach eine Random Mail von Amazon bekommen würde, wäre das ja keine Bestellung.
Oder verkauft Amazon das und verweist später bei Problemen/Nichtlieferung an den externen Shop, bei dem gar nichts bestellt wurde? In dem Fall hätte der Kunde IMHO einen Vertrag mit Amazon geschlossen und Amazon wäre doch hier der Ansprechpartner? Weil, wie sonst hätte die Bestellung bestätigt werden können, wenn der Shop den Artikel nicht gelistet hat? (Schwachstelle: Artikel nicht lieferbar/längerfristig ausverkauft und mit sehr langer Lieferzeit bestellbar und der Bot kommuniziert das nicht - aber selbst das hätte ich als ‘Problem von Amazon’ interpretiert).
Obligatorisches: “Es ist für die Kunden bequem nicht weitere Accounts zu haben” - Jupp. Und für Amazon ist es bequem den Service zu bieten und ggf später Gebühren dafür verlangen zu können und so auch an externen Verkäufen zu verdienen. Und die Daten zu haben, welche Produkte auf der eigenen Plattform fehlen und nachgefragt sind. Und es erhöht den Aufwand für Kunden abzuwandern, weil man ja sonst wieder überall einen Account bräuchte und es bei amazon so bequem hat…


