Absolut. Diese Sorge habe ich im Grunde schon seit Start der ePA. Da ich recht zeitig widersprochen habe, bin ich allerdings auch nicht mehr ganz auf Stand.
Meines Wissens, war es doch zuletzt so, dass der Pin der Karte abgeschafft wurde, sodass der “Notarzt in Notfallsituationen schnell darauf zugreifen könnte”. Was wiederum schonmal bedeutet, dass eine ausdrückliche Einwilligung des Karteninhabers nicht zwingend nötig ist.
Bianca Kastl hatte auch mal in einem Toot auf Mastodon erzählt, dass wohl auch technisch veränderbar ist, wer Zugriff auf die Akte bekommt. Strafverfolgungsbehörden? Geheimdienste? KI-Unternehmen? Versicherungen? Wer weiß.
Zudem wurden im Fraunhofer-Bericht “Innentäter” als Risikoquelle explizit ausgeschlossen, weil…ja…ist einfach so. Außerdem wurde die Beschlagnahme von Akten nicht ausdrücklich verboten, obwohl es sich angeboten hätte, was weiter Raum für Spekulationen lässt.
Kann man sich ja auch mal ausmalen, was die Behörden haben wollen, wenn auf einmal Whole-Genome-Sequencing (DNA) in Deutschland ein Ding wird.
Ich hasse diese Akte einfach.



