Herta Däubler-Gmelin wächst in der Zeit auf, als man von Kartoffelschalen satt werden muss. Sie ist temperamentvoll und durchsetzungsstark, geht als Teenager in Tübingen mit Hose in die Schule, obwohl die Rektorin meint, das gehöre sich nicht. Sie studiert Jura in Tübingen und Berlin, lernt Willi Brandt näher kennen, ist beeindruckt von dessen Politikstil. Als SPD-Politikerin und ehemalige Bundesjustizministerin im Kabinett von Bundeskanzler Gerhard Schröder bekommt sie das Label „unbequem", weil sie die Dinge beim Namen nennt und für ihre Sache kämpft. Das tut die 82jährige auch heute noch.

  • AkeleiOP
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    5 days ago

    Ich fand das Interview richtig interessant. Sie hat viel über die Beobachtungen, die sie in der Politik gemacht hat, zu erzählen.