Drei Tage nach der Explosion im Rostocker Sonnenblumenhaus mit einem Todesopfer sind die Ermittler bei der Suche nach der Ursache offenbar weitergekommen: Wie die Staatsanwaltschaft am Freitag (6. Februar) mitteilte, wurden in der Wohnung Spuren von Benzin entdeckt.
Wie das Benzin in die Wohnung kam und ob es tatsächlich die Ursache für die Explosion war, sei allerdings noch nicht abschließend geklärt. Am Tag nach dem Vorfall hatten Polizei und Staatsanwaltschaft von Anzeichen für einen Suizid gesprochen.
Am Dienstagnachmittag waren bei der verheerenden Explosion Fenster, Balkon und Fassadenteile im siebten Stock des bekannten Hauses herausgesprengt worden. Der dadurch verursachte Brand löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus, drei Hausaufgänge mussten evakuiert werden.
Die Identität des Opfers ist weiterhin nicht geklärt. In der Wohnung lebte eine Frau, doch die Leiche wurde durch Explosion und Feuer so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass eine Identifizierung nur durch weitere Untersuchungen möglich ist.


