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Cake day: 31. Mai 2024

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  • Ich hab vorhin bei der OZ gelesen, dass jetzt doch nochmal ein privater Rettungsversuch mit Pontons genehmigt wurde. Schon merkwürdig, vor zwei Wochen hatten Experten gesagt, dass die Aussicht auf Rettung bereits so gering sei, dass man am besten nichts mehr machen und das Tier in Frieden sterben lassen sollte.

    Hoffentlich wird das Tier wegen der medialen Aufmerksamkeit jetzt nicht nochmal zusätzlich gequält. Verdammte Social-Media-Spinner.

    Zusammenfassung:

    Was wir wissen:

    • Das Konzept sieht nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor.
    • Am 15. April um 12 Uhr ist nach Angaben von Backhaus die Entscheidung gefallen, einen privaten Rettungsversuch zu genehmigen.
    • Geplant und finanziert wird das Vorhaben den Angaben zufolge von den Unternehmern Karin Walter-Mommert und Walter Gunz. Gunz ist als Media-Markt-Gründer bekannt, Walter-Mommert aus dem Pferdesport.
    • Backhaus sagte, die alleinige Verantwortung liege bei den Unternehmern.
    • Am Abend des 14. April wurde laut Backhaus das Konzept vorgelegt. Dieses sei von den Behörden geprüft worden. Am Morgen seien noch einmal Nachbesserungen erfolgt.
    • Zuvor hatte Backhaus mehrfach erklärt, es sei das Beste, den gestrandeten Wal in Ruhe sterben zu lassen.
    • Noch am Nachmittag des 15. April sollten Taucher ins Wasser gehen, um Kontakt zu dem Tier aufzunehmen und es zu beruhigen. Es gehe um „tierwohlstützende und leidlindernde Maßnahmen“, sagte Backhaus.
    • Geplant ist laut Backhaus, am 16. April Luftkissen unter das Tier zu bringen und es schonend anzuheben. Dazu soll Schlick unter ihm weggespült werden. Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden. Gehe alles gut, könne der Transport aus der Region am 17. April beginnen, sagte Backhaus. Ein Schlepper soll die beiden Pontons bis in die Nordsee und den Atlantik ziehen, um den Wal dort freizulassen.
    • Das Deutsche Meeresmuseum war nach eigenen Angaben nicht in das neue Konzept zur Rettung des vor der Ostseeinsel Poel gestrandeten Wals eingebunden. Am Wochenende hatte der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Burkard Baschek, Zweifel an einer Lebendrettung geäußert.
    • Mehrere Rettungsversuche waren zuvor gescheitert. Frühere Pläne für Rettungsaktionen waren abgelehnt worden, weil sie Fachleuten zufolge noch mehr Stress und Leid für den Wal bedeutet hätten. Die Experten empfahlen, den Wal in Ruhe sterben zu lassen.

    Was wir nicht wissen:

    • Schwer einzuschätzen ist bislang, in welchem Gesundheitszustand der Wal derzeit ist und wie hoch seine Überlebenschancen bei einem solchen Vorhaben sind. Die Initiative plante, Aerosol-, Blut- und Urinproben zu nehmen. Ob das umgesetzt wurde, ist unklar.
    • Unklar ist bislang ebenfalls, wie lang ein solcher Transport dauern würde.
    • Unklar ist derzeit, wie viele Kräfte an der Rettung beteiligt sind.
    • Die Kosten des neuen Rettungsversuchs sind bislang nicht bekannt. Initiator Gunz sagte nur im Interview, dass es schon keine 100 Millionen kosten würde und die Summe für ihn auch nebensächlich sei.
    • Nach Angaben von Backhaus gingen zahlreiche Konzepte für eine Bergung ein. Wie viele es waren und wie diese genau aussehen, wissen wir bislang ebenfalls nicht.








  • Did you just pull a random infographic out of your ass without even mentioning the source? I reverse-searched it and it comes from Anthropic, of all places - the guys that run Claude Code.

    Forbes took a look at that study, I love this money quote from it:

    These flaws turn Anthropic’s dataset into an overstated labor-market conclusion. The study’s findings do not have the level of reliability required to sustain the breadth of the headline framing, because each conclusion rests on an exposure measure whose scope (1), construction (2, 3, 4, 5, 7), and interpretation (6, 8, 9, 10) remain contested.

    So yeah, an AI company telling us that AI will theoretically replace our jobs, based on their own study with flawed data - damn, that’s trustworthy! /s

    I’m not going to argue anymore. It’s pointless.

    At least on this point we agree.


  • I’ve built things that used to take 20 weeks in 1 week with Claude.

    That’s ridiculous. You’ve either been a bad coder even before the AI hype or you’re simply lying. I have used these tools and they’re not that good or make you that fast - except when you’re just merging all of the proposed code blind and hope for the best. I fear for the future colleagues who will have to work with the raging dumpster fire you have created for them.

    The company with the strongest coding LLM is Anthropic and it doesn’t sound like they’re having financial difficulty

    Oh yes, they have the same problems OpenAI has. Just look into the vibecoding subreddits, you can see many people complaining about excessive rate limits and their models getting dumber. A healthy company wouldn’t try to put a cap on the token useage and introduce peak-hour throttling, that’s a big warning sign that they’re overspending as well.

    its hard to deny the reality at this point

    I only see one person here denying reality. You will be effed in a major way when your employer one day decides that the subscriptions are too expensive or tell you to limit your token useage.


  • It sucks, but this is the new reality.

    Sorry mate, but you drank the AI koolaid from Sam Altman and the other tech oligarchs. The reality is that all of the major AI companies are deep in the red, OpenAI isn’t even making a profit with the 200$ subscription.

    The only reason people are able to burn thousands of tokens to vibecode their apps is that they don’t have to pay the price for that, the companies are. This money will run out soon and then we will see the real cost for the bigger models.

    If a subscription for Claude Code costs 500$ or even 1000$, will companies still pay for it or let actual humans do the work? We will see. I seriously doubt it, and I don’t want to depend on a subscription-based service to do my work while my skills are atrophying. Thank god my employer doesn’t force me to use AI.

    Engineers are definitely going to lose their jobs

    This kind of fear-mongering is what I despise most about the whole bubble.




  • Ich finde es sehr gut, da man so kurz mit seinen Gedanken alleine gelassen wird und die Handlung selbst reflektieren kann. Das Schauspiel ist definitiv subtiler als in heutigen Serien, aber dennoch überhaupt nicht schlecht.

    Ich hab gestern eine Folge gesehen, in der Commander Data verdächtigt wird, etwas gegenüber der Crew zu verbergen und sich Picard schlussendlich entscheidet, ihn durch Security von der Brücke eskortieren zu lassen. Er sagt dann nur in so einem ganz kurzen Nebensatz “I know the way myself”, steht auf - Schnitt, fertig. In diesem kurzen Schauspiel steckt jedoch viel drin - vor allem ein ganz großer Vertrauensbeweis, indem er sich selbst stellt - und diese kleine Sache trägt dann den ganzen Rest der Folge, weil der Zuschauer dann auch auf seiner Seite ist.

    Moderne Serien sind da mehr “on the nose”, damit die Leute die nebenbei beim Saubermachen zuschauen, der Handlung auch noch folgen können. Ich mag diese ruhige, subtile Art irgendwie lieber, aber sie ist nicht kompatibel mit kurzen Laufzeiten und schlechten Aufmerksamkeitsspannen.



  • Ich schaue gerade TNG und mir ist vor allem aufgefallen, wie ruhig diese Serie ist. Szenen werden teilweise minutenlang gehalten, man hört nur das leise Rauschen des Raumschiffs im Hintergrund und nur ab und an gibt es kurze musikalische Einspieler, meist wenn die Dramatik in die Werbepause einleiten soll.

    Es funktioniert aber trotzdem, Spannung zwischen Personen zu erzeugen, ohne viel Blingbling drumherum zu haben, weil die Geschichte eben interessant geschrieben ist.

    Ich vermisse diese Art von TV, damals wurde sich eben noch viel Zeit gelassen, heute muss alles schnell abgehandelt und mit viel Epos durchgeballert werden. J.J. Abrams’ Lensflares sind wohl ein prominentes Beispiel dafür. Hab auch schon überlegt, ob das vielleicht einfach daran liegt, dass eine Serie früher locker 20+ Folgen hatte und man heute froh sein kann, 8 zu bekommen. Es muss alles schneller runtergedreht werden und für Charakterentwicklung und Filler-Episoden ist dadurch weniger Zeit. Eine meiner Lieblingsfolgen von TNG ist die, in der Captain Picard einfach mit seinem Bruder auf einem Weingut abhängt und einen Nervenzusammenbruch bekommt, weil die Doppelfolge davor ihn so krass gezeichnet hat. Heute fast undenkbar in einer modernen Serienstruktur, die Handlung muss ja sofort weitergehen.

    Ein positives Beispiel ist allerdings die neue Serie von Vince Gilligan: Pluribus. Er lässt sich sehr viel Zeit für Charakterentwicklung und dadurch haben große Handlungspunkte viel mehr Wirkung. Allerdings sind die Gehirne von vielen unserer Mitmenschen mittlerweile einfach zersiebt durch Social Media, ich hab sehr viele Kommentare der Art “Langweilig, da passiert ja gar nichts” gelesen - und das macht sehr betroffen.