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Cake day: May 31st, 2024

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  • Were you homeschooled? That’s the only way I can imagine a kid could escape homework

    Disclaimer: I’m from the EU, I don’t know if it’s more difficult in the US. But I escaped homework by simply not doing it. I got yelled at, there were a lot of talks between my parents and the school, teachers made fun of me in front of the whole class…but that just made me more angry and more unwilling to do them. :)

    Ultimately, there was nothing they could do, except giving me bad grades, but I didn’t much care about those. I’ve been a little shithead.

    What also helped was my parents not giving much of a fuck either, they trusted me to do what’s best for me.




  • Yes, it’s an older model that still uses those old lamps. I will probably switch over to a laser projector when it gives up the ghost, but so far, it works well.

    Thankfully, I never had a lamp explode on me. That sounds absolutely terrifying.






  • Seit ein paar Jahren arbeite ich nicht mehr als Entwickler. Wie ist es so? Spielt KI eine Rolle bei der Arbeit?

    Dazu könnte ich einen ganzen Roman schreiben und versuche mich kurz zu fassen:

    Ich nutze hier und da mal Google Gemini, um Ansätze zu bekommen, wie ich ein Projekt umsetze und das ist wirklich hilfreich und ist sicher auch ein Zeitgewinn - aber ich lasse die LLM keinen Code schreiben. Zum einen, weil oft richtiger Mist dabei rauskommt den man iterativ geradebiegen muss und zum anderen, weil es sich anfühlt als würde ich mit einem Junior chatten anstatt selbst zu programmieren. Das lässt auf Dauer die eigenen Skills verkümmern (“skill atrophy”) und fühlt sich so an, als wäre man ein Manager - und ich wollte nie ein Manager sein. Probleme selbst zu lösen gibt mir den eigentlichen Kick und den Spaß an der Arbeit.

    Ich würde aktuell niemandem empfehlen, Coder zu werden. Vielleicht normalisiert es sich wieder, wenn die Blase erstmal geplatzt ist, aber momentan ist das Feld super anstrengend durch die ganzen KI-Booster da draußen. Seit zwei Jahren erzählt man mir, ich wäre garantiert in sechs Monaten arbeitslos. Ich habe Freunde verloren die auch Programmierer sind (oder eher waren), weil sie mich komplett abgenervt haben mit ihren sinnlosen KI-Projekten und nicht mehr eigenständig denken können (oder wollen). Soziale Medien wie LinkedIn (und selbst die Programmier-Communitys im Fediverse) fühlen sich an wie die absolute Hölle, weil sie voll mit Boostern sind die alles nachplappern was die CEOs ihnen vorkauen und der Meinung sind, die neue Art zu programmieren wäre ein Abo bei einer US-Firma und tausende Tokens und Agenten auf ein Problem zu werfen.

    Zum Glück habe ich einen Arbeitgeber, der mich nicht zwingt, KI zu benutzen, sodass ich um diesen ganzen Hype etwas herumschiffen kann. Jedoch wirkt sich die übertriebene mediale Berichterstattung auch auf die Erwartungshaltung von Kunden und Managern aus und das erzeugt Stress.

    Ich hoffe, es wird wieder besser, wenn OpenAI erstmal offiziell pleite ist, aber wer weiß. 🤷










  • Ich habe die Brainship-Bücherserie angefangen, die in den 60er-Jahren von Anne McCaffrey gestartet wurde - auch bekannt als “Brain & Brawn Ship series”. Das erste Buch - The Ship Who Sang - habe ich schon durch und (bis auf ein Kapitel) bin ich echt begeistert.

    Die Buchreihe spielt in der Zukunft, in der interstellares Reisen möglich ist. Die Menschheit nutzt dafür Raumschiffe, die durch zwei Intelligenzen bemannt werden - zum einen ein in Titanium eingeschlossenes Gehirn, welches an die Funktionen des Schiffs angeschlossen ist (das “Brain”), aber auch einen menschlichen Begleiter, der die Außeneinsätze an Land durchführt (das “Brawn”).

    Der in meinen Augen recht grausame Twist ist, dass das Brain des Schiffs ebenfalls ein Mensch ist. Wenn in diesem Universum ein Baby geboren wird das furchtbar entstellt und behindert ist, haben dessen Eltern die Möglichkeit, es an die Regierung zu übergeben, die sich dann um die medizinische Versorgung kümmert, alle Kosten übernimmt, das Wachstum des Kindes künstlich unterbindet und es über viele Jahre hinweg darauf trainiert, ein Raumschiff (oder andere “größere” Systeme) zu steuern. Schlussendlich werden diese jungen Erwachsenen dann in Titanium eingeschlossen und sehen niemals das Tageslicht, sie haben die Möglichkeit, ihre Schulden abzuarbeiten und danach ein eigenständiges Leben zu führen. Ein Schiff sucht sich seinen “Brawn” auch immer selbst aus, für die bestmögliche Zusammenarbeit.

    Im ersten Buch verfolgen wir die Geschichte von Helva, die gleich im ersten Kapitel ihren Brawn verliert, dadurch psychisch stark gezeichnet wird und für immer damit zu kämpfen hat. Fast jedes Kapitel ist eine Auftragsmission, die sie machen muss und nicht alle davon gehen gut aus.

    Ich wusste anfangs gar nicht, dass die Reihe in den 60ern gestartet wurde (diesen Monat kommt der 8. Teil der Reihe raus) und habe hier und da mit etwas altertümlichen Begriffen gestruggelt, das wird im Laufe des Buchs jedoch besser und die Spannungskurve geht im Grunde stetig nach oben. Das einzige Kapitel das mich etwas genervt hat, war eine Mission dessen Ziel es war, Romeo und Julia aufzuführen. R&J halte ich für völlig overhyped und ätzend langweilig, da musste ich mich echt durchkämpfen. Das Kapitel hat allerdings ein großartiges Ende, also war das dann im Grunde eine kleine Belohnung für mich. :)

    Das zweite Buch - PartnerShip - hat sie über zwanzig Jahre später gemeinsam mit einer Co-Autorin geschrieben. Ich bin gespannt, wie sich die Reihe dadurch verändert.

    Leider ist Band 2 legal als eBook nicht so leicht zu bekommen, da es nur auf Amazon erhältlich ist und man dort keine Dateien mehr herunterladen kann. Im Netz gibt es jedoch eine Ausgabe, die Band 2+3 kombiniert: “Brain Ships (PartnerShip & The Ship Who Searched)”. Alle anderen Teile kann man zum Glück legal auf Thalia bekommen, nur Band 2 nicht.





  • Ich hab vorhin bei der OZ gelesen, dass jetzt doch nochmal ein privater Rettungsversuch mit Pontons genehmigt wurde. Schon merkwürdig, vor zwei Wochen hatten Experten gesagt, dass die Aussicht auf Rettung bereits so gering sei, dass man am besten nichts mehr machen und das Tier in Frieden sterben lassen sollte.

    Hoffentlich wird das Tier wegen der medialen Aufmerksamkeit jetzt nicht nochmal zusätzlich gequält. Verdammte Social-Media-Spinner.

    Zusammenfassung:

    Was wir wissen:

    • Das Konzept sieht nach Angaben von Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) eine Bergung des lebenden Tieres und einen Transport in die Nordsee und gegebenenfalls bis in den Atlantik vor.
    • Am 15. April um 12 Uhr ist nach Angaben von Backhaus die Entscheidung gefallen, einen privaten Rettungsversuch zu genehmigen.
    • Geplant und finanziert wird das Vorhaben den Angaben zufolge von den Unternehmern Karin Walter-Mommert und Walter Gunz. Gunz ist als Media-Markt-Gründer bekannt, Walter-Mommert aus dem Pferdesport.
    • Backhaus sagte, die alleinige Verantwortung liege bei den Unternehmern.
    • Am Abend des 14. April wurde laut Backhaus das Konzept vorgelegt. Dieses sei von den Behörden geprüft worden. Am Morgen seien noch einmal Nachbesserungen erfolgt.
    • Zuvor hatte Backhaus mehrfach erklärt, es sei das Beste, den gestrandeten Wal in Ruhe sterben zu lassen.
    • Noch am Nachmittag des 15. April sollten Taucher ins Wasser gehen, um Kontakt zu dem Tier aufzunehmen und es zu beruhigen. Es gehe um „tierwohlstützende und leidlindernde Maßnahmen“, sagte Backhaus.
    • Geplant ist laut Backhaus, am 16. April Luftkissen unter das Tier zu bringen und es schonend anzuheben. Dazu soll Schlick unter ihm weggespült werden. Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden. Gehe alles gut, könne der Transport aus der Region am 17. April beginnen, sagte Backhaus. Ein Schlepper soll die beiden Pontons bis in die Nordsee und den Atlantik ziehen, um den Wal dort freizulassen.
    • Das Deutsche Meeresmuseum war nach eigenen Angaben nicht in das neue Konzept zur Rettung des vor der Ostseeinsel Poel gestrandeten Wals eingebunden. Am Wochenende hatte der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Burkard Baschek, Zweifel an einer Lebendrettung geäußert.
    • Mehrere Rettungsversuche waren zuvor gescheitert. Frühere Pläne für Rettungsaktionen waren abgelehnt worden, weil sie Fachleuten zufolge noch mehr Stress und Leid für den Wal bedeutet hätten. Die Experten empfahlen, den Wal in Ruhe sterben zu lassen.

    Was wir nicht wissen:

    • Schwer einzuschätzen ist bislang, in welchem Gesundheitszustand der Wal derzeit ist und wie hoch seine Überlebenschancen bei einem solchen Vorhaben sind. Die Initiative plante, Aerosol-, Blut- und Urinproben zu nehmen. Ob das umgesetzt wurde, ist unklar.
    • Unklar ist bislang ebenfalls, wie lang ein solcher Transport dauern würde.
    • Unklar ist derzeit, wie viele Kräfte an der Rettung beteiligt sind.
    • Die Kosten des neuen Rettungsversuchs sind bislang nicht bekannt. Initiator Gunz sagte nur im Interview, dass es schon keine 100 Millionen kosten würde und die Summe für ihn auch nebensächlich sei.
    • Nach Angaben von Backhaus gingen zahlreiche Konzepte für eine Bergung ein. Wie viele es waren und wie diese genau aussehen, wissen wir bislang ebenfalls nicht.