kdenlive dazu zu prügeln, dieses gottverdammte GIF richtig ins Projekt zu importieren, hat, glaube ich, doppelt so lange gedauert.
kdenlive dazu zu prügeln, dieses gottverdammte GIF richtig ins Projekt zu importieren, hat, glaube ich, doppelt so lange gedauert
ach ich musste so lachen wie ich das gelesen habe, es stimmt ja wirklich, man freut sich dass man fertig ist und dann kommt ein gottverdammtes scheiß detail auf dich zu das keine große sache sein sollte und das braucht dann nochmal doppelt so lange wie alles vorher gemachte. wirklich 80-20 regel.
Wow, wow, wow… weiß grad mal ein wenig mehr was GIF ist. Bin aber neugierig, was kdenlive, Gnome usw. ist. Werde daher recherchieren. Es nervt mich auch, wenn ich was nicht kenne. Aber man lernt ja nicht aus. Der Mann mit den Feuer-Haaren sieht irgendwie wie Trump aus.
kdenlive ist eine Videobearbeitungsanwendung vom KDE Projekt. Das KDE Projekt ist vor allem für KDE Plasma bekannt, was eine Desktopumgebung für Linux ist. Gnome ist ebenfalls eine Desktopumgebung für Linux.
Vielen Dank für Deine Info.
kdenlive ist ne FOSS software für linux zur videobearbeitung glaube ich, keine ahnung habe das noch nie benutzt.
GNOME ist eine desktopumgebung (also stellt so sachen wie das start menü und die anordnung wenn mehrere fenster an bildschirm sind zusammen und so).
GIF (ausgesprochen yiff) ist ein dateiformat für bewegtbilder (wie .mp4 video, aber ohne ton, deutlich schlechterer datenkompression so dass es deutlich mehr speicherplatz pro sekunde video braucht, sodass es praktisch nie für längere videosequenzen verwendet wird)
noch fragen?
Wie schon geschrieben, weiß ich was ne GIF-Datei ist. Dankeschön für Deine Aufklärung bzgl. kdenlive und GNOME . Ich will mich in Ruhe mit der Materie weiter beschäftigen. Wenn ich dabei noch Fragen habe, wende ich mich gern an Dich.
Wie bewerkstelligst du dies?
Ich benutze Linux Mint mit Cinnamon. Die Symbole neben der Uhr heißen Applets.

Die „4“ ist der Notification-Counter.
Applets können je Nutzer in ~/.local/share/cinnamon/applets „installiert“ werden, indem man da einfach die richtigen Dateien hinlegt, nämlich:
- eine metadata.json
{ "version": "0.1.0", "uuid": "test-applet", "name": "Test Applet", "max-instances": 1, "description": "Test" }- eine applet.js (ja, Applets werden in JavaScript (genauer gesagt, Cinnamon-JavaScript, cjs, was ein perfekt un-googlebares Akronym ist) geschrieben). Irgendwoher kommt im Script die globale Variable
imports, aus der du Sachen ziehen kannst, die du brauchst, um mit Cinnamon zu interagieren. Für das Applet definierst definierst du eine Klasse, die vonimports.ui.applet.Applet.TextApplet,…IconAppletoder…TextIconAppleterbt und gibst sie in einermain-Methode zurück.
// Defined in /usr/share/cinnamon/js/ui/applet.js const Applet = imports.ui.applet; // Defined in /usr/share/cinnamon/js/misc/util.js const Util = imports.misc.util; class IcingaApplet extends Applet.TextApplet { UNREAD_URL = 'https://sopuli.xyz/api/v3/user/unread_count' JWT = 'denkste' constructor(orientation, panelHeight, instanceId) { super(orientation, panelHeight, instanceId); // Initialize the super class Applet.IconApplet this.set_applet_tooltip('Test') this.set_applet_label('TT') this.get_unread_count() setInterval(() => { this.get_unread_count() }, 60_000) } get_unread_count() { Util.spawn_async(['curl', '-H', `Authorization: Bearer ${this.JWT}`, this.UNREAD_URL], (stdout, stderr) => { if (stderr) { global.logWarning(`Error fetching unread count: ${stderr}`); return; } try { const data = JSON.parse(stdout); const unreadCount = data.replies + data.mentions + data.private_messages; this.set_applet_label(unreadCount.toString()); } catch (e) { global.logWarning(`Error parsing response: ${e}`); } }); } on_applet_clicked(event) { Util.spawn(['firefox', 'https://sopuli.xyz/inbox']) } } // Entry point for Cinnamon. Requires an instance of the applet to be returned. function main(metadata, orientation, panelHeight, instanceId) { return new IcingaApplet(orientation, panelHeight, instanceId); }Das ganze ist völlig undokumentiert. Ich musste mich an teilweise jahrealten und kaputten Beispielen entlanghangeln. Die wertvollste Ressource für mich war https://billauer.co.il/blog/2018/12/writing-cinnamon-applet/ . Du kannst dir auch die systemweit installierten Applets unter
/usr/share/cinnamon/appletsanschauen.JWT = 'denkste'lol
Nices Gerät, danke für’s teilen! (Auch wenn es für mich persönlich leider nutzlos ist da ich Plasma nutze 🥲)

Als Gnome vor ein paar Jahren beschlossen hat, dass niemand mehr ein systray braucht, war für mich endgültig der Punkt erreicht zu wechseln. Habe mir dann eine schöne xmonad-Konfiguration zusammengehackt, (und sogar meinen ersten PR in Haskell erstellt um es so zu haben wie ich wollte) die mir aber leider unter Wayland nichts mehr hilft. Jetzt kann ich mich nicht zwischen sway und hyprland entscheiden und schon gar nicht dazu durchrringen meine Config für einen der beiden ans Laufen zu bringen. Also hänge ich immer wenn ich Wayland brauche wieder im Gnome und könnte kotzen, weil nichts funktioniert.
Es ist wahrlich das Jahr des Linux Desktops.
Behalte für Hyprland im Hinterkopf: Hyprland is a toxic community
Ich würde dir Sway empfehlen.
niri ist auch ziemlich Ziegig
Ja, das hatte ich auch schon festgestellt. Das ist halt das blöde, wenn man so ein Gutmensch ist, wie ich. Ich hatte angefangen mir das einzurichten, weil es technisch ganz brauchbar wirkte. Bin dann irgendwann beim EnteEnteGehen darauf gestoßen und hatte schon wieder keine Lust mehr weiterzumachen.
Und wenn ich jetzt mit Sway anfange und nach 3 Monaten feststelle, dass das auch ein Produkt von toxischen Arschlöchern ist? Dann mache ich lieber gar nichts und weine weiter vor meinem Gnome.
Das systray abzuschaffen, war tatsächlich eine gute Idee vom Gnome Team. Das ist für Nachrichten des Systems gedacht, nicht um Anwendungen zu parken. Dafür gibt es gerade unter Gnome virtuelle Arbeitsflächen. Und nein, es macht speichertechnisch absoulut keinen Unterschied! Oberflächen, die nicht angezeigt werden, sind nicht im Speicher. Ob sie nicht angezeigt werden, weil im Tray stecken oder weil sie auf Arbeitfläche 23 verschimmeln, ist irrelevant!
Es ist also absolut unnütz Anwendungen im Systray zu parken, wenn man Arbeitsflächen hat. Und da das unnütz ist, hat das Gnome Team das abgeschafft. Scheint mir ne logische Entscheidung zu sein. Aber da der durchschnittliche Linux User möchte, dass sich sein Desktop wie der von Windows 95 verhält, wird jetzt dem systray hinterher getrauert. Kurze Durchsage: Windows 95 ist 30 Jahre her. Man darf sich weiterentwickeln.
Bei KDE Plasma war das übrigens ähnlich. Als die ihren Desktop modernisiert haben, war deren Tray anfangs nur für Plasma-Anwendungen (!=KDE Anwendungen) da. Gab ein riesen Geheule in der Community und der Sündenfall des KDE Teams war es dem nachzugeben.
Das Gnome Team ist hart geblieben. Finde ich gut. Es kann ja nicht sein, dass wir (als Linux Gemeinschaft) 30 Jahre alten Design-Prinzipien eines proprietären Konzerns nachjagen.
Das Problem ist nicht, dass ich das Tray unbedingt brauche, sondern dass es zig Anwendungen gibt, die das Tray nutzen und die man nicht wieder öffnen kann, wenn man das Fenster geschlossen hat. Bzw. die beim Systemstart in Hintergrund geöffnet werden und sich leider nicht benutzen lassen weil es keine Möglichkeit gibt sie zu öffnen.
Ich will meine Nextcloud-App auch nicht permanent geöffnet haben, auch nicht auf Arbeitsfläche 37, ich will ein Icon irgendwo auf dem Bildschirm haben wo ich sehen kann, wenn die Synchronisierung abgeschlossen ist und ich den Rechner runterfahren kann, nachdem ich eine Datei in den Nextcloud-Ordner geschoben habe.
Das lustige ist ja, dass es das Systray immer noch gibt, da wird halt weiterhin der Netzwerkstatus, die Lautstärke, Tastaturbelegung, Uhr etc angezeigt. Nur es ist jetzt halt ein proprietäres Systray, das nur noch über irgendeine Gnome-eigene API verfügbar ist.
Ich will meine Nextcloud-App auch nicht permanent geöffnet haben, auch nicht auf Arbeitsfläche 37
Was spricht gegen die Gnome Online Accounts? Laut nextcloud Doku ist das der offizielle Weg.
Vendor Lock in ist ja einer der Gründe warum ich kein Windows nutzen will, dann brauche ich das nicht auch noch unter Linux. Ich habe mir die Nextcloud-App so konfiguriert, dass sie genau die Dateien synchronisiert, die ich brauche. Das will Ich nicht für jede Desktop-Umgebung neu machen müssen, nur weil jeder sein eigenes Süppchen kocht, statt sich an offene und etablierte Standards zu halten.
Nextcloud ist auch nur ein Beispiel von vielen. Es gibt halt einfach eine Menge Anwendungen, die weiterhin diesen Standard nutzen, und davon ausgehen, dass sie, wenn sie ein Tray-Icon an die API übergeben, es auch irgendwo sichtbar ist. So kommt es immer wieder vor, dass Programme im Hintergrund weiterlaufen, sich aber nicht mehr bedienen lassen, weil Gnome beschlossen hat sie nicht mehr anzuzeigen.
Also halten wir fest: Gnome möchte, dass du die GOA benutzt. Nextcloud möchte, dass du die GOA benutzt. Und du möchtest das anders machen. Okay…
Deine ganze Argumentation beruht darauf, dass ein etablierter Standard „schon 30 Jahre alt” ist und von bösen, bösen Konzernen etabliert wurde. Ich sage: Wenn sich ein Standard 30 Jahre lang hält, dann ist er gut und soll so bleiben. Warum muss man was völlig Neues, Inkompatibles erfinden, was die Nutzer offensichtlich nicht wollen, nur weil’s neu ist?
„Man kann deinen Anwendungsfall auch irgendwie im neuen System abbilden.” Ja, aber warum sollte ich? Gib mir doch einfach das, was seit 30 Jahren tadellos funktioniert hat!
und von bösen, bösen Konzernen etabliert wurde
Ich habe Microsoft nicht böse genannt, sondern proprietär. Dass das böse ist, ist eine Interpretation deinerseits.
Dass ich Dinge anders machen möchte als Gnome möchte, dass ich Dinge mache ist so ein bisschen die Prämisse von diesem ganzen Faden: Gnome und ich leben seit 20 Jahren in einer toxischen An-Aus-Beziehung miteinander und keiner von uns beiden schafft es die Beziehung ganz zu beenden obwohl jeder den anderen schon mehrmals betrogen hat.
Ich glaube, das ist wirklich das erste Mal, dass ich jemanden schlecht über GNOM reden lese.
Dann hast Du mich noch nie über Gnome reden gelesen. Instabil wie sonstwas, aber wenigstens laufen meine Anwendungen inzwischen weiter, wenn es mal wieder abstürzt. Das ist wirklich ein furchtbares Stück Software. Ein tolles Feature, das sie von Windows kopiert haben, ist z.B. dass nach jedem Update erstmal die Hälfte der Einstellungen die Du in Gnome vorgenommen hast, wieder auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt werden.
Installier dir halt folgende GNOME Erweiterung für das Systray: https://extensions.gnome.org/extension/615/appindicator-support/
Ich seh da jetzt nicht so das Problem.
Ach ja, Gnome-Erweiterungen. Das nächste großartige Thema. Ich habe noch nie selber eine Erweiterung für Gnome gebaut, aber das ABI scheint so instabil zu sein, dass die Hälfte aller Erweiterungen nach jedem Update erstmal nicht mehr funktionieren, bis der Autor vielleicht einen Monat später ein Update veröffentlicht hat.
das ABI scheint so instabil zu sein, dass die Hälfte aller Erweiterungen nach jedem Update erstmal nicht mehr funktionieren
Bei vielen GNOME-Updates beschränkt sich das „nicht mehr funktionieren“ darauf, die neue GNOME-Version im Manifest als unterstützt anzugeben. Bei Updates mit größeren Änderungen sind die nötigen Schritte so gut dokumentiert, dass es ziemlich einfach ist, den Code anzupassen.
Ändert aber nichts daran, dass man nach jedem Update erstmal darauf warten muss, dass jemand das Manifest anpasst. Ich kann nicht mehr an zwei Händen abzählen wie oft ich schon eine neue Systray-Extension suchen musste, weil die alte nicht mehr funktioniert hat. Ich will mich mit so einem Scheiß nicht alle paar Wochen beschäftigen müssen, solche Standardfunktionen sollten einfach funktionieren.
Hm, ich meine PieFed hat mir schon mal native Benachrichtigungen gezeigt, kann aber in den Einstellungen nichts darüber finden.
Kühle Scheiße!







