Die EU hat sich auf strengere Energievorgaben im Gebäudesektor geeinigt. Bis 2050 sollen alle Gebäude in der EU klimaneutral sein. Eine ursprünglich geplante Sanierungspflicht für Hausbesitzer soll es aber nicht geben.
Gut oder schlecht? Sanieren ist teuer, bringt aber auch langfristig etwas. was meint Ihr?
Kritisch sehe ich, wenn Millionen von Rentnern teilweise verwitwert in Ihren unsanierten Einfamilienhäusern Bestandsschutz geniessen, während die junge Generation sich jeden Quadratmeter hart erarbeiten muss.
Ich wäre für eine staatlich geförderte Sanierungspflicht, finanziert durch die co2 Abgaben der schlimmsten Emittenten.
Ja, Sanieren bringt viel aber Bestandsschutz ist nicht ohne Grund eine geltende Rechtspraxis. Auf lange Frist ist es glaube ich wichtiger bei dergleichen Maßnahmen keinen Maximalansatz zu fahren und die unpopulärsten Bestandteile als Verhandlungsmasse anzusehen, als nach drei Gesetzen keine Mehrheiten mehr zu erzielen weil man zu vielen Leuten auf die Füße getreten ist. Ist nicht immer schön, aber in einer Demokratie vermutlich das beste was man erzielen kann (und Herrgott bitte, wenn ich noch einmal von einer benevolenten Diktatur höre um Klimaschutz durchzusetzen, zettle ich die nächste Revolution gleich selbst an).
Benevolente Diktatur, so wie im Oman? Ich verstehe die Argumentation da immer nicht… Führt hier aber zu weit



