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Cake day: August 5th, 2024

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  • Ich hab Project Hail Mary gesehen im IMAX und Mundaun gespielt.

    Vom Film war ich sehr beeindruckt. IMAX war schon toll mit den Weltraumszenen, aber für 27 €??? Da werde ich sicherlich nicht öfter vorbei schauen. Darin enthalten dann noch 5 € Walkin Fee weil ich am Automaten mir selber das Ticket kaufen musste??? So überzeugt man mich auf alle Fälle nicht, mal öfter da vorbei zu schauen. So, jetzt aber genug über das Kino beschwert und nun zum Film.
    Ich habe es geschafft ohne Spoiler in den Film zu gehen und war dadurch an vielen Stellen positiv überrascht. Die Geschichte ist nichts weltbewegendes oder außergewöhnliches. Klassisches Protagonist muss die Welt retten. Aber die Art und Weise, wie der Film da rangeht, war optimistisch und wissenschaftlich … gefärbt sagen wir mal. Die vorherige Filmadaption des Autors, Der Marsianer, war wesentlich härter auf der SciFi Skala, aber es war trotzdem wesentlich stärker wissenschaftsbasiert als viele andere SciFi Filme. Die beiden Protagonisten wenden auch die wissenschaftliche Methode an um das Problem anzugehen, was für mich immer ein absoluter Pluspunkt bei einem Hollywoodfilm ist.
    Nicht so gefallen hat mir das Verhältnis von Komödie zu Drama. Der Film hat in ein paar Szenen die eigentlich ernste Situation durch Slapstick oder einen Witz etwas zu stark überkompensiert, er hätte ruhig sich selbst etwas ernster nehmen können für meinen Geschmack. Ich war trotzdem sehr gut unterhalten.

    Mundaun ist ein Horror-Adventure (mit Action/Schleicheinlagen) aus der Egoperspektive, welches in den Schweizer Alpen im namensgebenden Mundaun spielt. Besonders ist vor allem, dass alle Graphiktexturen per Hand und Bleistift gemalt wurden, was ich bisher noch nirgendwo sonst gesehen habe. Dadurch wirkt alles etwas surreal und trotzdem wie aus einem Guss. Im Prinzip ist es eine Folkloregeschichte als Amalgam der örtlichen Mythen. Passend dazu ist die Sprachausgabe auch komplett auf rätoromanisch und man erhält nur Untertitel zum Verständnis.
    Der Protagonist erhält einen Brief, das sein Großvater gestorben ist, doch merkt man schnell, dass da irgendwie nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Also macht man sich auf die Suche nach der Wahrheit und versucht die eigenwilligen Bewohner des Tales auszufragen ohne von Strohmonstern oder Krampus erwischt zu werden.
    Rund 7 h lang ist das Spiel und hat mich gut durch seine Einzigartigkeit gefesselt. Leider merkt man aber auch, dass es das Erstlingswerk des Entwicklers ist, es gab nämlich auch immer mal wieder kleinere Bugs und die Bedienung ist recht eigenwillig. Einmal musste ich auch den Spielstand neuladen, weil ein Trigger kaputt gegangen war, weil ich die Dialogbox nicht schnell genug weg gedrückt habe.





  • As counter argument: How often would you say has humanity managed to create a political system that does not promote incompetent people pleaser over the span of, let’s say 100 years.

    As far as I am aware, over that time span all systems, even those started with the best intentions, were corrupted. And as you said yourself: it is certainly proof of the dangers possible when things do go wrong.

    Edit: and before somebody accuses me of defending climate change: yes, closing nuclear non at risk plants while keeping fossil fuel plants open is stupid. But investing in nuclear now instead of cheaper and far less dangerous renewables is just slightly less stupid.















  • Ich habe nun endlich nach einem Jahr Pause System Shock Remake durch gespielt und was für ein phänomenales Spiel. Ich kann jetzt nachvollziehen warum es so ein Meilenstein der Computerspielgeschichte ist. Es ist Survival Horror bevor es Resident Evil gab und ein Metroidvania bevor es Super Metroid gab. Die Komplexität der Levels (aber gleichzeitig auch ein wenig Logik dahinter ala, hier die Kantine, hier die Krankenstation im Gegenteil zu z.B. Doom) kombiniert mit der Geschichte und der spielerischen Freiheit muss für damalige Verhältnisse ein Präzedenzfall gewesen sein.

    Die Raumstation öffnet sich nach und nach für den Hacker und es ist am Ende eine großes verbundenes Level. Waffen können im Remake jetzt auch verbessert werden durch Mods und deren Handhabungund die allgemeine steuerung ist wesentlich besser in meinen Augen als im Original. Dessen ungewöhnliche Steuerung war der Grund, warum ich das Original nur 10 Minuten mal probiert hatte.

    Besonders hervorzuheben ist, dass Shodan beeindruckend gut im Remake ist, da ihre Sprecherin Jahrzehnte Zeit hatte, die Rolle und den speziellen Sprechstil weiter zu verfeinern. Und die graphische Verbesserung ist natürlich der größte Unterschied und richtig gut gelungen. Man spürt jetzt richtig, das man auf einer Raumstation ist und die Leuchteffekte und Ausblicke daraus sind toll.

    So, nach all dem Lob dann die Frage: warum das Jahr Pause? Nun, bei etwa 70% des Spiels gibt es den Beta Groove ein Biohabitat das voll mit Biologischen Kontaminationen ist und ich darin nur rund 2 Minuten Lebenszeit hatte und durch den Stress nicht ordentlich zum Erkunden kam. Und das hat mich dann so frustriert, dass ich es pausiert hatte. Vor ein paar Tagen hat es mich dann wieder mal gereizt, ich hab ein Videoguide geguckt wo ich hin muss und dann mein persönliches Hasslevel in unter 2 Minuten endlich beendet.

    Es gibt auch kein Questlog oder ähnliches. Wenn ein Charakter dir einen Hinweis gibr, dann schreib den lieber auf, entweder mittels der Funktion auf die Karte im Spiel oder im echten Leben auf Papier.

    Es ist kein perfektes Spiel und hat seine Schwächen, aber was es richtig macht, macht es richtig gut. Mit dem Remake ist es nun möglich, diesen Meilenstein endlich mit vernünftiger Steuerung und neuer Graphikpracht zu erleben.