NS-Gedenkstätten sehen sich vermehrt Angriffen ausgesetzt. Entsprechende Straftaten haben in der Mehrzahl einen rechtsextremen Hintergrund, bei jeder siebten Tat besteht ein Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt. Panorama hat Gedenkstätten befragt.
Ich glaube nicht, dass jemand der sowas sprüht, durch eine KZ-Gedenkstätte zu einer informierten Entscheidung gekommen ist. Eher durch die Art und Weise wie das Thema Israel in den Medien gehandhabt wird. Und da wird es eben so gehandhabt, dass zum Beispiel Kritik an Israel direkt zu einem Antisemitismus Vorwurf führt. Außerdem werden die abscheulichen Aussagen der Israelischen Regierung oft ohne ausreichende Einordnung wiedergegeben, und diese sind eben auch voll mit genau dieser Gleichsetzung. Ich erinnere mich noch an einen Schulbesuch in einer Synagoge, der Rabbi hat quasi nichts anderes gequatscht als wie toll Israel ist und wie jeder jüdische Mensch auf der Welt nur in Israel wirklich glücklich sein kann. Das ist natürlich Schwachsinn, aber wenn das der erste Kontakt von jungen beeinflussbaren Menschen mit dem Judentum ist, dann fängt es halt nicht gut an. Nicht dass andere Religionen hier ein besseres Vorbild wären, aber darum gehts ja nicht.
Zu deiner Frage, ja natürlich das ist normales Schulprogramm wo ich wohne.
Ich glaube nicht, dass jemand der sowas sprüht, durch eine KZ-Gedenkstätte zu einer informierten Entscheidung gekommen ist. Eher durch die Art und Weise wie das Thema Israel in den Medien gehandhabt wird. Und da wird es eben so gehandhabt, dass zum Beispiel Kritik an Israel direkt zu einem Antisemitismus Vorwurf führt. Außerdem werden die abscheulichen Aussagen der Israelischen Regierung oft ohne ausreichende Einordnung wiedergegeben, und diese sind eben auch voll mit genau dieser Gleichsetzung. Ich erinnere mich noch an einen Schulbesuch in einer Synagoge, der Rabbi hat quasi nichts anderes gequatscht als wie toll Israel ist und wie jeder jüdische Mensch auf der Welt nur in Israel wirklich glücklich sein kann. Das ist natürlich Schwachsinn, aber wenn das der erste Kontakt von jungen beeinflussbaren Menschen mit dem Judentum ist, dann fängt es halt nicht gut an. Nicht dass andere Religionen hier ein besseres Vorbild wären, aber darum gehts ja nicht.
Zu deiner Frage, ja natürlich das ist normales Schulprogramm wo ich wohne.