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Mit dem Urteil werde anerkannt, “dass die Tech-Unternehmen mit ihren süchtig machenden Algorithmen das Leben ihrer Nutzerinnen und Nutzer ruinieren”, sagte Reichinnek am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Notwendig sei nun “ein vollständiges Verbot genau dieser Algorithmen”. Verstöße müssten mit empfindlichen Geldstrafen geahndet werden.

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  • schnurrito
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    vor 6 Tagen

    Und inwiefern ist es ein Spaß machendes Hobby, sich in die Abgründe wirklich schädlicher Contentspiralen zu begeben, in denen kaputte Körperbilder oder toxische Geschlechterrollen veemittelt, unerreichbare Lebensstile vorgelebt oder User in die Spielsucht getrieben werden?

    Wenn es den Leuten keinen Spaß machen würde, würden sie es doch nicht freiwillig in ihrer Freizeit tun, würde ich einmal vermuten/unterstellen?

    • thisfro@slrpnk.net
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      ·
      vor 6 Tagen

      Warum nehmen Menschen Drogen, obwohl sie ihnen schaden? Die meisten möchten keine Drogen nehmen (müssen), aber man ist halt abhängig.

      Ist bei social media ähnlich. Kenne viele, die sagen, sie würden es gerne nicht/weniger nutzen, tuns aber trotzdem.

      • schnurrito
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        vor 6 Tagen

        Drogenabhängigkeit verändert das Gehirn physisch, das schaffen Inhalte im Internet wohl doch eher nicht.

        Aber ja, ich trete eigentlich eh auch dafür ein, alle Drogen zu legalisieren. Ist halt ein anderes Thema.

        • Freakazoid! @feddit.org
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          vor 6 Tagen

          doch, exakt das schafft das internet. man konnte auch seit jahren in mehreren studien und experimenten nachweisen, dass algorithmisch gesteuerte netzwerke extrem ähnliche auswirkungen auf unser hirn, insbesondere bei suchtverhalten, haben, wie sie von starken drogen wie nikotin, heroin etc. bekannt sind. und due ergebnisse sind replizierbar. der grund ist das permanente triggern der dopaminausschüttung

        • thisfro@slrpnk.net
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          vor 6 Tagen

          Drogenabhängigkeit verändert das Gehirn physisch

          Klar verändert sich das Gehirn (auch physisch, was u.a. auch Depressionen begünstigen kann), bei gewissen Drogen einfach noch stärker, da chemisch direkt in die neuronalen Prozesse eingegriffen wird.

          Aber es geht doch darum, negative Auswirkungen zu verhindern/verkleinern (analog z.B. Methanol bei Gebranntem). Es geht ja gerade explizit nicht darum, etwas zu verbieten, sondern zu regulieren, um den Schaden einzudämmen, was bei Drogen m.M.n. auch sinnvoll ist.

    • CyberEgg
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      vor 6 Tagen

      Na, schön wärs wenn alles, was im Netz problematisch ist, in der Freizeit von Menschen erstellt würde, weil sie Spaß dran hätten.
      Wovon träumst du eigentlich nachts?