Die Betroffenen lässt die Debatte über das Bürgergeld nicht kalt. „Die Leute haben schlichtweg Angst. Sie befürchten, dass ihnen die Lebensgrundlage entzogen wird“, berichtet Harald Thomé von der Stimmung in den Beratungsgesprächen. Der 63-Jährige ist Vorsitzender des Wuppertaler Erwerbslosenvereins Tacheles, schult auch Personal anderer Beratungsstellen und meldet sich regelmäßig in sozialpolitischen Diskussionen zu Wort.
Sie befürchten, dass ihnen die Lebensgrundlage entzogen wird
Das ist halt der Punkt.
Leute die ihre Lebensgrundlage verlieren, führt zu einem Anstieg der Kriminalität, was für die CSPDU-Faschos als Grund genommen werden kann, den Polizeistaat auszuweiten, den man braucht um den Zorn des Volkes zu unterdrücken. Es führt zu Obdachlosigkeit, womit man direkt, an den USA orientiert, gleich den nächsten Sündenbock parat hat auf den man den Zorn des Volkes ablenken kann. Die Leute werden unter Angst vor dem Absturz gezwungen sein immer prekärere Jobs anzunehmen, am besten gleich mehrere, usw. was den Auftraggebern der CSPDU entgegen kommt. Es führt auch zu mehr Leuten in Gefängnissen, wodurch man lamentieren kann wie voll und teuer diese sind und weswegen diese ganz dringend privatisiert werden müssen (die Lobby steht mit Sicherheit schon in den Startlöchern) was wiederum zu mehr Polizeistaat führt…
Man darf nicht den Fehler machen zu denken, dass diese Parteien irgendwie fehlgeleitet, verblendet und/oder inkompetent sind. Es ist nicht so, dass hier versucht wird am Sozialsystem zu sparen, weil man glaubt das Geld für wichtigere Dinge zu brauchen und ihnen die Konsequenzen dessen nicht bewusst wären. All die absurden Dinge, die von den Regierungsparteien diskutiert werden, dienen dazu das Overton-Window nach rechts zu verschieben und was sie dann umsetzen ist so und genau so gewollt, inklusive der menschenverachtenden und volksverhetzenden Konsequenzen. Die Wissen, dass was sie machen der Gesellschaft schadet und die wissen, dass was sie machen Faschismus zur Folge haben wird.
Faschismus ist genau das Ziel, weil eine neo-liberal-konservative Partei in den kommenden 1,5 Jahrzehnten keine Chance mehr haben wird die Wähler mit lauwarmen Versprechen vom Trickle-Down bei der Stange zu halten. Merz und seine Handlanger wissen das auch. Die Luft wird dünn und wenn du weiter herrschen willst, oder noch ein paar Schäfchen ins Trockene bringen willst bevor die Seifenblase Kapitalismus platzt, dann geht das nur mit Faschismus.
Das muss mal dringend jemand dem Fotzenfritz erzählen. Dann hört er bestimmt sofort damit auf! (“wenn das der Führer wüsste”)
Oder den fleißig recherchierenden Journalisten vom Berlusconi-Konzern. Dann fangen die bestimmt an, ihm knallharte Fragen zu stellen!
Nein, die Maske ist ab. Der Todeskult des Kapitalismus zeigt seine widerwärtige Fratze ungeniert. Seine Lügen und Hassreden verfehlen dabei ihr Ziel nicht: Der Michel wählt brav die Schwarzblauen, wie es die Bildzeitung befiehlt, und die Gutmenschen werfen den Bettel hin.
Selbst ein Helmut Kohl hat noch verstanden, dass alle ein Stück vom Kuchen abbekommen müssen. Dass Soziale Marktwirtschaft wenigstens ein notwendiges Korrektiv gegen die Todeslogik des Raubtierkapitalsmus enthält.
Die Neoliberalen wollen nur eins: die Zahl muss hoch. Egal ob Dollars, Euros oder Klimatote. Wenn keiner mehr am Leben ist, um zu zählen, macht es die KI halt ohne uns.
/seufz, Rant over…
Harald Thomé bekommt gleich den ⬆️ Wenn man etwas in dem Bereich sucht, dann taucht meist etwas von ihm/Tacheles in den Suchergebnissen auf. Und der Leitfaden SGB II / SGB XII den er herausgibt, ist auch nicht schlecht.



