Die Betroffenen lässt die Debatte über das Bürgergeld nicht kalt. „Die Leute haben schlichtweg Angst. Sie befürchten, dass ihnen die Lebensgrundlage entzogen wird“, berichtet Harald Thomé von der Stimmung in den Beratungsgesprächen. Der 63-Jährige ist Vorsitzender des Wuppertaler Erwerbslosenvereins Tacheles, schult auch Personal anderer Beratungsstellen und meldet sich regelmäßig in sozialpolitischen Diskussionen zu Wort.

  • BenLeMan@lemmy.world
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    5 months ago

    Das muss mal dringend jemand dem Fotzenfritz erzählen. Dann hört er bestimmt sofort damit auf! (“wenn das der Führer wüsste”)

    Oder den fleißig recherchierenden Journalisten vom Berlusconi-Konzern. Dann fangen die bestimmt an, ihm knallharte Fragen zu stellen!

    Nein, die Maske ist ab. Der Todeskult des Kapitalismus zeigt seine widerwärtige Fratze ungeniert. Seine Lügen und Hassreden verfehlen dabei ihr Ziel nicht: Der Michel wählt brav die Schwarzblauen, wie es die Bildzeitung befiehlt, und die Gutmenschen werfen den Bettel hin.

    Selbst ein Helmut Kohl hat noch verstanden, dass alle ein Stück vom Kuchen abbekommen müssen. Dass Soziale Marktwirtschaft wenigstens ein notwendiges Korrektiv gegen die Todeslogik des Raubtierkapitalsmus enthält.

    Die Neoliberalen wollen nur eins: die Zahl muss hoch. Egal ob Dollars, Euros oder Klimatote. Wenn keiner mehr am Leben ist, um zu zählen, macht es die KI halt ohne uns.

    /seufz, Rant over…