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Neben den ganzen FUD-Kampagnen probieren die Tierausbeuter aus der Werbehölle es hier mit einem eher ungewohnten Take:
Alle müssen alles respektieren. Hört bitte auf mir meinen gegrillten Hund madig zu reden. Das hat alles seine Berechtigung. Nur der Geschmack zählt. Du nimmst uns mit deinen Fakten nicht die Freude, du Oberlehrer. Wir sind doch Freunde und Familie. Ist dir Freiheit und Vielfalt gar nichts wert?
Tiere im Kindesalter töten lassen und Fotos ihrer zur Unkenntlichkeit verwerteten Überreste lachend im Internet präsentieren. Das ist von Kirsten Otto und ihrem “Team” unreflektiert, spiegelt aber nur die Norm.
Der Twist, das Ganze mit “Respekt, Offenheit, Verständnis und Miteinander” zu untermalen, zeugt allerdings von einem bemerkenswerten moralischen Bankrott.
Also ich kann’s schon gut nachvollziehen. Ich find das immer super nervig, wenn mir beim Grillen im Sommer jemand auf einmal erzählen will, was an mir und meinem Essen falsch ist. Das sollte doch einfach ein angenehmen Erlebnis für alle sein? Aber ne verdammt, kaum sitzt man gemütlich und will sich über seine Kätzchenburger hermachen, schon kommt irgenein selbsternannter Moralapostel und erzählt einem, dass man süße kleine Kätzchen ja nicht essen dürfe.


