• D_a_X@feddit.org
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    6 days ago

    Mit einem VPN-Dienst lassen sich nationale Regeln umgehen, indem der Nutzer suggeriert, er wäre im Ausland. Viele Jugendliche weichen inzwischen auf alternative Plattformen aus. Ähnlich verlief es in Indien: Nachdem die Regierung TikTok gesperrt hatte, wanderten zahlreiche Nutzer zu anderen Dienste ab.
    Auf diesen könnten laut Kammerl problematische Inhalte weiter produziert und veröffentlicht werden. „Cybermobbing und anderes findet nicht nur auf Plattformen wie TikTok und Instagram statt, sondern auch im Gruppenchat der Klasse“, sagt Kammerl. Ein Verbot würde die Ursache von Mobbing nicht lösen, sondern lediglich an andere Orte im Netz verschieben.

    Bereitet nicht gerade unser oranger Freund in den USA so etwas vor, damit das großflächig quick and easy durchführbar ist. Dann ist das letzte Stück Jugendschutz im Netz auch abgeschaltet.

    • General_Effort@lemmy.world
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      5 days ago

      Die USA unterstützen Projekte wie zB Tor schon lange. Ich glaube, mit den Kürzungen im letzten Jahr wurde das eher heruntergefahren. Außerdem gibt es in einigen, va konservativen, US-Bundesstaaten auch solche “Jugendschutz”-Gesetze. Die Copyright-Industrie wird auch noch Ansprüche anmelden. Im Großen und Ganzen dürfte Zensur dank Trump leichter werden.