Seit ich mir ein paar Podcasts zu dem Thema Migration von Wissenschaftlern angehört habe, kann ich solche Artikel nicht mehr ernst nehmen. Das ist alles so wahnsinnig ideologisiert von Rechts wie Links, dass nur noch mit Scheuklappen gesehen wird.
ZB. Wird in diesem Artikel die oft tödliche Reise kritisiert, aber nicht hinterfragt, ob es Wege gäbe, so eine Reise unnötig zu machen. ZB über eine Art Greencardverfahren.
ZB. Wird an die Moral appelliert und die Entmenschlichung und nicht gefragt, warum wir es den Flüchtenden selbst überlassen zu uns zu kommen. Und somit nur die bei uns ankommen, die das Geld für die lange Reise nach Europa haben und die, die kräftig und jung genug sind. Nicht die, die Hilfe und Schutz nötig hätten und meinetwegen in Birma von der Junta verfolgt werden.
Aber das sind nur Gedanken eines Menschen, der das mit der Moral und Menschlichkeit in diesem Thema nicht so ganz versteht. Vermutlich weil ich nicht getauft bin.
Die Menschen, die den Tod im Mittelmeer anprangern und an die Moral appellieren, sind genau die Menschen, die fordern, dass wir Flüchtlinge mit Asylanspruch aktiv nach Europa bringen sollten.
Ich weiß nicht, wo du da den Widerspruch siehst.Und sogar noch fordern, dass die Ursachen bekämpft werden, indem dir Ursprungsländer lebenswerter werden. Etwas was die rechte Ecke auch komplett ignoriert, weil das ist ja deren Aufgabe, dass ihr Land wieder schön wird.
Ich höre eher, dass viele NGO‘s sich gegen Asylantragszentren in Drittländern oder in Botschaften sträuben. Ich muss aber gestehen, dass ich diese Diskussion auch nicht aktiv verfolge.
Das kommt sicherlich auch mit einigen Unwägbarkeiten. Den Status quo finde ich aber unerträglich.
Beim Wal hat sich auch niemand über die Push-Back Versuche empört!



