Wenn du der Typ Informatiker bist, der von Algorithmen gar nicht genug bekommen kann, gibt es da viele Sachen, bei denen man sich mit diesen Fähigkeiten auch ausserhalb des “praktischen” in digitaler Kunst und Musik austoben kann. Findet man unter Begriffen wie “live coding” oder “creative coding”, “Demoszene” (old-school) und noch ein paar anderen. Da findet man oft auch ein paar Gleichgesinnte. Gerade beim live coding ist die Community weltweit gut vernetzt und sehr einsteigerfreundlich … das Motto ist “embrace the error”.
Falls du eher vom Bildschirm wegkommen willst, geh’ in dich und frag’ dich, was dich so interessiert, such’ dir ein komfortables Tempo, und fang’ an …
Was auch immer den Flow-State bringt https://en.wikipedia.org/wiki/Flow_(psychology) … ob das nun auf Häkeln, Gitarre Spielen, oder Parkour hinausläuft, kann man ohne deine Neigungen zu kennen schwer sagen.



















Hmm stimme dir das zu, das es eher um die Menschen als um den Energieträger geht. Und in den Industriemuseen wird das ganze auch durchaus kritisch aufgearbeitet.
Aber das gleichzeitig eine eher unkritische Romantisierung der Vergangenheit stattfindet, finde ich auch schwer bestreitbar.
Die “Kumpel”-Postkarten, die man an jedem Bahnhofskiosk kriegt, “Glück Auf” als Gruß usw … je länger der “schmutzige” Teil zurückliegt, desto mehr werden manche Dinge zum “Lokalkolorit”, bei dem die wenigsten an die großen Arbeitskämpfe denken, der sich aber gut vermarkten lässt.
So zumindest mein Eindruck, der ich die ersten drei Jahrzehnten meines Lebens dort verbracht hab …