Der Plan der australischen Regierung, ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren zu verhängen, hat auch in Deutschland eine Debatte entfacht. Grünenchefin Franziska Brantner will auch hierzulande ein striktes Vorgehen.
Zu deinen vorangehenden Themen:
Die Diskussion ist ja nicht auf Deutschland beschränkt. Auch andere Länder erwägen Alterskontrollen oder ein komplettes Verbot. Das ist also kein Argument. Der Markt entwickelt sich in diese Richtung, das ist keine Lokallösung.
Es gibt ID-Prüfer, die nicht Google sind. Die kann man ja nutzen. Oder eben auch nicht. Apropro: Du lädst deinen Perso nicht bei Google hoch und der ganze Rest dieser Datenkrake ist dir egal? Also benutzt Googleservices aber keine Persodaten? Ist irgendwie nicht ganz konsistent, so ein Verhalten. Denn wenn dir deine Datenhoheit wichtig ist, solltest du gar kein Google nutzen.
Und: sicher wird es eine Schwarzmarkt geben für Accounts etc. Das ist aber deutlich aufwändiger als mal eben ne App runterladen und anmelden. Die Eintrittshürden sind dann viel viel höher und deshalb werden viele es eben nicht machen. (Ich bereue immer ein wenig meine Faulheit beim nicht erfolgten Bitcoineinstieg wegen dem Aufwand damals)
Was ist denn deine Alternative? So weitermachen wie bisher geht ja offensichtlich nicht! Unzählige Studien bezeugen den negativen Effekt auf Mädchen. Dann die Mobbingattacken, Cyberstalking und Pädophile.
Das ist so wie bei der Drogenpolitik. Es funktioniert offensichtlich nicht, wie es derzeit läuft. Will man etwas ändern (Canabislegalisierung), dann schreien alle Obacht. Haben gleichzeitig aber keine Idee, wie man den Murks derzeit verbessern kann.
Ich habe immer das Gefühl, dass einfach nicht genug bei „den Kids“ differenziert wird. Kinder sind ein Spanne von 5, 8, 11, 13 und über 16 Jahren. Ab wann würdest du denn Kinder unbeaufsichtigt auf Social Media lassen? Schon ab 5 oder 6 Jahre (1.Klasse Grundschule)
Geht das nicht automatisch mit Deanonymisierung (nicht unbedingt “Klarnamenpflicht”) einher? Sonst könnte ja irgendein Volljähriger für Minderjährige Konten einrichten.
Das würde genau so funktionieren, wie ein Volljähriger einem Minderjährigen (harten) Alkohol und Zigaretten kaufen kann. Es würde zumindest das Problem minimieren und wenn ein nicht berechtigter bei der Nutzung erwischt wird, kann die Nutzung unterbunden werden. Auf Plattformen, wo es größtenteils um das Posten von Bildern und Videos geht, wäre das gar nicht so schwierig.
Anonymisierung wäre ja eine ganz andere Anforderung, neben Altersprüfung.
IMHO wäre Deanonymisierung dabei nicht 100% zwingend, aber es hat auch noch niemand mit Anonymisierung implementiert, denn normalerweise will man gleich Personendaten mitliefern.
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Altersprüfung (vorher) durch Dritte als Identitätsgeber. Kann, muss aber nicht “der Staat” sein. Kann, muss aber nicht Google & Apple & Meta sein.
Ist Stand der Technik und wird sich bei diesem Thema weiter verbreiten.
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Ich sag ja nicht, dass ich das gut finde. Nur, dass es sich verbreiten wird.
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Zu deinen vorangehenden Themen: Die Diskussion ist ja nicht auf Deutschland beschränkt. Auch andere Länder erwägen Alterskontrollen oder ein komplettes Verbot. Das ist also kein Argument. Der Markt entwickelt sich in diese Richtung, das ist keine Lokallösung.
Es gibt ID-Prüfer, die nicht Google sind. Die kann man ja nutzen. Oder eben auch nicht. Apropro: Du lädst deinen Perso nicht bei Google hoch und der ganze Rest dieser Datenkrake ist dir egal? Also benutzt Googleservices aber keine Persodaten? Ist irgendwie nicht ganz konsistent, so ein Verhalten. Denn wenn dir deine Datenhoheit wichtig ist, solltest du gar kein Google nutzen.
Und: sicher wird es eine Schwarzmarkt geben für Accounts etc. Das ist aber deutlich aufwändiger als mal eben ne App runterladen und anmelden. Die Eintrittshürden sind dann viel viel höher und deshalb werden viele es eben nicht machen. (Ich bereue immer ein wenig meine Faulheit beim nicht erfolgten Bitcoineinstieg wegen dem Aufwand damals)
Was ist denn deine Alternative? So weitermachen wie bisher geht ja offensichtlich nicht! Unzählige Studien bezeugen den negativen Effekt auf Mädchen. Dann die Mobbingattacken, Cyberstalking und Pädophile.
Das ist so wie bei der Drogenpolitik. Es funktioniert offensichtlich nicht, wie es derzeit läuft. Will man etwas ändern (Canabislegalisierung), dann schreien alle Obacht. Haben gleichzeitig aber keine Idee, wie man den Murks derzeit verbessern kann.
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Ich habe immer das Gefühl, dass einfach nicht genug bei „den Kids“ differenziert wird. Kinder sind ein Spanne von 5, 8, 11, 13 und über 16 Jahren. Ab wann würdest du denn Kinder unbeaufsichtigt auf Social Media lassen? Schon ab 5 oder 6 Jahre (1.Klasse Grundschule)
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Geht das nicht automatisch mit Deanonymisierung (nicht unbedingt “Klarnamenpflicht”) einher? Sonst könnte ja irgendein Volljähriger für Minderjährige Konten einrichten.
Das würde genau so funktionieren, wie ein Volljähriger einem Minderjährigen (harten) Alkohol und Zigaretten kaufen kann. Es würde zumindest das Problem minimieren und wenn ein nicht berechtigter bei der Nutzung erwischt wird, kann die Nutzung unterbunden werden. Auf Plattformen, wo es größtenteils um das Posten von Bildern und Videos geht, wäre das gar nicht so schwierig.
Anonymisierung wäre ja eine ganz andere Anforderung, neben Altersprüfung.
IMHO wäre Deanonymisierung dabei nicht 100% zwingend, aber es hat auch noch niemand mit Anonymisierung implementiert, denn normalerweise will man gleich Personendaten mitliefern.
Bisher sind die Dienste aber prinzipiell anonym nutzbar.
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