Hintergrund: In Industriegebieten dürfen laut Baunutzungsverordnung nur Betriebe angesiedelt werden, die wegen ihres Störpotenzials nicht in andere Gebiete passen. Zudem gilt vor Ort der „Bebauungsplan Wilhelmsburg 1“, der die Fläche hauptsächlich Firmen vorbehält, die auf Hafennähe angewiesen sind…
Warum ist das überhaupt eine Posse? Der Cannabisanbau fällt nicht unter Industrie und benötigt keinen Hafenzugang. Die Behörde hat also entlang der vorhandenen Regelungen und Vorgaben rein formell entschieden. Den Bock hat der Verein geschossen, weil der der Meinung war, dass das der richtige Standort sei.
Ja, bei aller Liebe, aber das in einer dicht bebauten Hafenstadt der rare Platz in Hafennähe für Gewerbe freigehalten wird, die darauf angewiesen sind, finde ich absolut nachvollziehbar.
Wenn man drüber nachdenkt, macht es auch grundsätzlich Sinn, dass man keine Landwirtschaft im Industriegebiet mit seinen potenziell höheren Umweltbelastungen betreiben darf. Ist in dem Fall mit dem Container natürlich doof, aber wenn du neben einer Firma, die fleißig Zeugs rausballert dann einen Kartoffelacker anlegen willst, dann ist das eben nicht so der Burner
Einfach wie bei Elektroautos Lautsprecher mit künstlichem Krach nutzen
TL;DR: hat nichts mit Cannabis zu tun sondern normaler bürokratischer Bullshit.
Warum ist es bull?
Die Begründung dass es Gewerbeplatz für wo anders störendes Gewerbe ist klingt doch logisch?
Also ich weiß dass es im Innsbrucker Industriegebiet zumindest eine Würstelbude gibt. Also fragt man sich, wieso geht Würstelbude aber nicht Cannabis.
Wurstbude ist nahbedarf. Daher zu erlauben. Die Arbeiter müssen ja auch was zu Mittag essen.
Und ein Industriegebiet ist kein Hafenindustriegebiet.
„Jetzt sollen wir dafür bestraft werden, dass wir keine stinkende Anlage betreiben“, sagt Sören Moje von „Cannahaus Hamburg e.V.“. Ohne Genehmigung sei das Projekt „tot“ – trotz hoher Investitionen. „Während andere Clubs in Wohngebieten Beschwerden wegen Cannabis-Geruchs bekommen, wird uns vorgeworfen, dass wir keinen Geruch verursachen“, kritisiert der Verein.
Einfach einen Dieselgenerator hinters Haus stellen. Alternativ täglich Bohnensuppe anbieten.





