Interessant ist auch die Altersverteilung: Denn die Mehrheit der Deutschen im Alter von 18 bis 29 Jahren (57 Prozent) will, dass die nächste Regierung die Unterstützung einstellt. Dagegen wollen nur 28 Prozent der Bundesbürger älter als 70 Jahre keine Waffen oder Geld an die Ukraine senden.

Bei der Parteinennung sticht eine Partei besonders hervor: 72 Prozent der Grünen-Wähler wollen die Ukraine weiter mit Geld und Waffen unterstützen - mit Abstand der stärkste Wert.

  • copacetic
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    18
    ·
    1 day ago

    In einer repräsentativen Umfrage, die Anfang Februar 2025 durch die Forschungsgruppe Wahlen erhoben worden war, sprachen sich hingegen noch 67 Prozent der Deutschen dafür aus, die Ukraine auch weiterhin militärisch zu unterstützen.

    Hat sich innerhalb der letzten drei Wochen da so viel geändert? Weil die USA sich rausziehen, wollen wir jetzt auch nicht mehr?

    Man muss allerdings auch bemerken, dass diese Umfrage von INSA und die zitierte von Forschungsgruppe Wahlen gemacht wurde. Ob die so direkt vergleichbar sind?

    • Ooops@feddit.org
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      13
      ·
      23 hours ago

      Hat sich innerhalb der letzten drei Wochen da so viel geändert?

      Ja, in den 3 Wochen waren Wahlen und die CDU hat gewonnen. Jetzt schwenken CDU-nahe Institute, die jahrelang das Narrative “Die Menschen wollen mehr Waffenlieferungen und Olaf blockiert!” unterstützt haben, um und bereiten sich darauf vor zu vermitteln, dass Friedrich Merz sich ja nur nach dem Willen des Volkes richtet, wenn er die Unterstützung stattdessen zurückfährt.

      • lurch (he/him)@sh.itjust.works
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        8
        ·
        23 hours ago

        Ich glaube nicht, dass er die Unterstützung runterfährt, weil die Rüstungs- und Stahlindustrie gerade deswegen und wegen den Rufen nach besserer Verteidigungsfähigkeit boomt. Wenn der Trend sich so fortsetzt und er es nicht verdirbt, kann er in wenigen Jahren damit prahlen, Vollbeschäftigung erreicht zu haben.

        • Saleh@feddit.org
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          4
          ·
          10 hours ago

          Nur kann die Ukraine das nicht selber bezahlen. Also muss es aus dem Haushalt bezahlt werden. Da ist die CDU genüsslich auf der Schuldenbremse rumgeritten, um die Ampel zu lähmen. Jetzt ist dann die Frage, ob man seine Steuergeschenke, das Wohlwollen der Rentner, und die notwendigen Mindest-Infrastrukturinvestitionen dafür begrenzen will.

          Die CDU hat sich in eine Ecke manövriert aus der sie nicht so leicht wieder rauskommt.

          • lurch (he/him)@sh.itjust.works
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            2
            ·
            8 hours ago

            Ich denke nicht, dass das in der Partei, in der man schon Mal vergisst, wer einem das Gekdkuvert zugesteckt hat, jemanden kümmert. Das war ja nur Polemik für die rechten Medien.

      • bungalowtill@lemmy.dbzer0.com
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        3
        ·
        23 hours ago

        Ich kann mir gut vorstellen, dass sich auch bei der CDU plötzlich die Narrative ändert. Aber weshalb? Weil sie jetzt Regierungsarbeit machen müssen, weil die USA plötzlich Seite gewechselt haben? Was meinst du?

    • dubak@feddit.orgOP
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      9
      ·
      24 hours ago

      Bei so großen Unterschieden bei Ergebnissen würde ich von unterschiedlicher Methodik der beiden Umfragen ausgehen. Leider finde ich keine genauen Infos zu den beiden Umfragen. Bei der INSA-Umfrage geht es um Unterstützung was nach Leihgaben oder Schenkungen klingt. Bei der Wahlen-Umfrage geht es um Wafenlieferungen - damit können auch von der Ukraine gekauften deutsche Waffen gemeint sein.